Junge Menschen feiern in Zug die Schönheit des katholischen Glaubens
In der Stadtpfarrei St. Michael in Zug findet vom 10. bis 13. Oktober das 20. Adoray-Festival statt. Rund 500 Jugendliche und junge Erwachsene aus der Schweiz und darüber hinaus werden dazu erwartet. Sie sollen eine lebendige Kirche erleben können.
Das Adoray Festival bietet den Jugendlichen die Möglichkeit, eine junge und lebendige Kirche zu erleben sowie ihren Glauben in Gemeinschaft durch verschiedenste Impulse und Begegnungen zu vertiefen, wie es in einer Medienmitteilung heisst.
Impulse, Austausch, Gebet
An diesem Wochenende wird die Schönheit des katholischen Glaubens gefeiert. Unter dem Motto «staunenswert schön» werden Zeugnisse, verschiedene Impulse, Zeiten des Austausches und des Gebetes sowie verschiedenste Aktivitäten stattfinden.
Dieses Jahr freuen sich die Veranstalter, Bernadette Lang als katholische Theologin und Adrian Iten als langjährigen «Adorayler» als Speaker am Festival begrüssen zu dürfen. Das Gesagte wird in Austauschgruppen wieder neu aufgegriffen und zwischendurch mit persönlichen Zeugnissen vertieft und erweitert.
«Big Adoray» als Höhepunkt
Höhepunkt des Festivals wird das «Big Adoray» am Samstagabend sein – ein Adoray-Lobpreisabend in gross – mit Worship, Impuls und Anbetung.
Das Adoray Festival richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15 bis 35 Jahren, die an der Schönheit des christlichen Glaubens und der Kirche interessiert sind. Ausnahmen bilden das eigens für das Festival inszenierte Theater und das «Big Adoray», sowie die Heiligen Messen in der Pfarrkirche St. Michael – diese sind für die Öffentlichkeit zugänglich.
Zwei Jugendliche klopften bei den Kapuzinern an
Aber was ist eigentlich genau Adoray? Im Jahr 2004 klopfen zwei Jugendliche an die Klosterpforte des alten Kapuzinerklosters in Zug: «Könnt ihr uns helfen, eine Gebetsgruppe zu gründen?» Damals wussten sie nicht, dass hinter den Klostermauern schon seit einem Jahr dafür gebetet wurde.
Die Geburtsstunde des Adorays hatte geschlagen. Fast zeitgleich, aber unabhängig davon, verspürten Jugendliche in Luzern den Wunsch nach regelmässigen Lobpreisangeboten, inspiriert durch die internationalen Weltjugend tage. Die beiden Initiativen aus Luzern und Zug schlossen sich in der Folge unter dem Namen «Adoray» (adore & pray) zusammen. Im Laufe der Zeit haben sich immer mehr Adoray Gruppen entwickelt. Mittlerweile findet man sie in dreizehn Schweizer Städten. (woz)
*Weitere Informationen zum Adoray Festival: www.adorayfestival.ch
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