Erdbeben in Mittelitalien bringt Kirchturm zum Einsturz
Rom, 10.4.18 (kath.ch) Bei einem Erdbeben in der mittelitalienischen Region Marken ist der Glockenturm einer kleinen Kirche aus dem 16. Jahrhundert zusammengestürzt. Weitere Schäden durch das Beben der Stärke 4,6 am frühen Dienstagmorgen habe es bisher nicht gegeben, berichten Medien.
Zu spüren waren die Erschütterungen auch in der Nachbarregion Umbrien, so der Sender RaiNews. Allerdings fielen zunächst Züge aus und blieben Schulen in der Region geschlossen. Wie der Bürgermeister des Ortes Muccia, Mario Baroni, dem Sender sagte, stürzte bei dem Beben um 5:11 Uhr der auf dem Dach aufsitzende Glockenturm der Kapelle Santa Maria di Varano ein. Derzeit werde untersucht, ob es weitere Schäden in dem 900-Einwohner-Ort westlich von Macerata gegeben hat.
#Terremoto, scossa di magnitudo 4.7 nelle Marche. A #Muccia crolla il campanile di una chiesa del '600 → https://t.co/5pR8McMCMA @TgrMarche pic.twitter.com/8msbaYnDFe
— Rainews (@RaiNews) April 10, 2018
Im Dreieck zwischen Ancona, Perugia und L’Aquila hat es nach Aussage des Nationalen Erdbebeninstituts INGV in den vergangenene Tagen mehrere leichte Beben gegeben. Seit dem schweren Erdbeben am 24. August 2016 in Amatrice hat die Erde in Mittelitalien immer wieder gebebt. (cic)
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