Feierliche Messe im ausserordentlichen Ritus (Deutschland) | © KNA
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Feierliche Messe im ausserordentlichen Ritus (Deutschland) | © KNA

Chur weiht Priester nach ausserordentlichem Ritus

Chur, 28.4.17 (kath.ch) Am 29. April wird Dominik Pascal Witkowski in der Kathedrale von Chur zum Priester geweiht. Die Weihe geschieht nach dem ausserordentlichen Ritus, wozu die Erlaubnis von Rom eingeholt wurde, wie das Bistum auf Nachfrage mitteilt.

Witkowski gehört gemäss Bistumssprecher Giuseppe Gracia «nicht mehr zur Petrusbruderschaft». Diese feiert die Messe nach dem ausserordentlichen Ritus. Er werde als Diözesanpriester wirken.

Vitus Huonder hat laut Gracia für die Weihe nach ausserordentlichem Ritus die Erlaubnis der päpstlichen Kommission «Ecclesia Dei» bekommen. Witkowski sei aber bereit, in beiden Formen des römischen Ritus zu zelebrieren, sagte Gracia anlässlich der Weihe zum Diakon im November gegenüber kath.ch.

Der ausserordentliche Ritus geht auf das vorkonziliare Messbuch aus dem Jahr 1962 zurück. Kennzeichen dieses Ritus sind unter anderen die lateinische Sprache und die gemeinsame Ausrichtung von Volk und Priester «zum Kreuz hin», wie Martin Ramm, Priester der Petrusbruderschaft und Pfarrer der Personalpfarrei Hl. Maximilian Kolbe in Thalwil (ZH), auf deren Website erklärt. Der Priester zelebriert somit mit dem Rücken zum Volk.

Am 13. Mai werden in Chur drei weitere Priester nach dem regulären Ritus geweiht. Beide Weihen sind öffentlich. (sys)


Bistum Chur bestätigt Diakonenweihe in ausserordentlichem Ritus

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