Gebet im Gottesdienst | © zVg Fachstelle Jugend bl.bs
Schweiz
Gebet im Gottesdienst | © zVg Fachstelle Jugend bl.bs

Christen sollen in Gebetswoche «Zeichen der Einheit» setzen

Zürich, 18.1.19 (kath.ch) Die Gebetswoche für die Einheit der Christen fällt dieses Jahr mit der Gebetswoche der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) zusammen. Die «Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen» (AGCK) ruft dazu auf, ein «Zeichen der Einheit» zu setzen und gemeinsame Gebete zu organisieren. Papst Franziskus eröffnet die  Gebetswoche am 18. Januar in Rom.

In der Schweiz ist die «Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen» (AGCK) für die Belange der Gebetswoche für die Einheit der Christen zuständig. Die AGCK weist darauf hin, dass sich am Sonntag, 20. Januar, die Gebetswoche für die Einheit der Christen und die Allianzgebetswoche mit dem Titel «Hoffnung für die Schweiz» berühren.

Die AGCK ruft dazu auf, mit gegenseitigen Einladungen, gemeinsamen Anlässen und gemeinsamem Gebet und mit einer einstimmigen Fürbitte ein «Zeichen der Einheit» zu setzen.

Gerechtigkeit als Ziel

Das Motto der Gebetswoche für die Einheit der Christen lautet «Gerechtigkeit, Gerechtigkeit – ihr sollst du nachjagen» und stammt aus dem Buch Deuteronomium im Alten Testament.

Auch in der Vergangenheit fanden die Feiern des Papstes zur weltweiten Gebetswoche jeweils in  der Kirche «Sankt Paul vor den Mauern» in Rom statt. Die über dem Grab des Apostels Paulus erbaute Basilika hat auch für andere Konfessionen eine besondere Bedeutung.

Seit über hundert Jahren Tradition

Die internationale ökumenische Gebetswoche für die Einheit der Christen wird jährlich vom 18. bis 25. Januar oder in der Zeit zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten begangen. Sie wurzelt in einer vor über hundert Jahren auf Initiative des anglikanischen Pfarrers Paul Wattson hin erstmalig durchgeführten Gebetsoktav für die Einheit der Christen.

Seit 50 Jahren werden die jährlichen Themen und Texte der Gebetswoche von einer gemeinsamen internationalen Arbeitsgruppe des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, dem Kurienkardinal Kurt Koch vorsteht, und des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) erarbeitet. (cic/gs)

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