Martin Werlen | © Georges Scherrer
Schweiz
Martin Werlen | © Georges Scherrer

Buch von Alt-Abt Werlen an Spitze der Sachbuch-Bestsellerliste

Einsiedeln, 7.3.18 (kath.ch) Das Buch «Zu spät» von Alt Abt Martin Werlen aus Einsiedeln ist seit fünf Wochen unter den Top drei der Bestsellerliste der Sachbücher in der Schweiz. Diese ermittelt der Schweizerische Buchhändler- und Verlegerverband aufgrund von Stichproben zu den Verkaufszahlen.

Martin Werlens Buch «Zu spät» ist aktuell auf Platz drei auf der Bestsellerliste der Sachbücher in der Schweiz. Es liegt hinter dem Enthüllungs-Bestseller «Feuer und Zorn» über den US-Präsidenten Donald Trump, den der US-Journalist und Autor Michael Wolff verfasst hat. Und hinter «Die Kunst des guten Lebens» des Schweizer Autoren und Unternehmers Rolf Dobelli. Überrundet hat «Zu spät» ein Buch über die Evolutionsgeschichte, nämlich «Eine kurze Geschichte der Menschheit» vom israelischen Historiker Yval Noah Harari.

Werlens Buch kletterte kurz nach der Veröffentlichung und der Präsentation in Zürich am 5. Februar auf den dritten Platz, wie der Autor und Benediktiner auf Anfrage ausführt. Am 20. Februar stieg das Buch auf Platz eins der Sachbuch-Bestseller der Schweiz. Nach Platz zwei besetzt es nun Platz drei.

Werlen freut sich übers Interesse

«Es freut mich, dass sich so viele Leute für das Buch interessieren und offenbar auch lesen», sagt der Einsiedler Mönch gegenüber kath.ch. Dass es gelesen wird, entnimmt er den Rückmeldungen, die er erhält. Nach seiner Einschätzung ist es eher selten, dass ein Buch über Glaubensfragen so gut beachtet wird.

«Wir freuen uns sehr, dass das neue Buch von Pater Werlen zeitnah und so rasch in die Schweizer Bestsellerliste springen konnte», schreibt Nicola Meier, Leiter Unternehmenskommunikation des deutschen Herder-Verlags. Werlens Buch ist seiner Einschätzung nach «kein spezielles Schweizer Sachbuch». Die Thesen von Martin Werlen würden über die Grenzen hinweg gelten. Herder habe bereits andere Bücher von ihm im Programm, so Meier. Der Benediktiner besitze auch in Deutschland «ein grosses Renommee» und passe mit seinem engagierten Auftreten für Kirche und Glauben sehr gut ins Verlagsprogramm.

Nachdruck geplant

Die Nachfrage nach dem Buch bei Lesern, Handel und Presse sei nach wie vor sehr hoch, so Meier. Der Verlag gibt zwar keine Verkaufszahlen bekannt. Doch verrät Meier, das Buch sei «bereits in einem sehr hohen vierstelligen Auflagenbereich verkauft». Es werde deshalb nachgedruckt.

Die Bestsellerliste des Schweizer Buchhändler- und Verlegerverbands basiert auf Daten von Händlern, die an der Stichprobe teilnehmen, wie es auf dessen Webseite heisst. Dabei werden Verkäufe in Buchhandlungen und über den E-Commerce berücksichtigt. (rp)

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