Bischof Kurt Koch ist «gradlinig» in interreligiösen Belangen
KVP Schweiz:
Zürich, 30.6.10 (Kipa) Mit seinem Eintreten gegen die Anti-Minarett-Initiative im vergangenen Jahr hat Bischof Kurt Koch den «Eindruck seiner Gradlinigkeit in interreligiösen Belangen» bestätigt. Mit dieser Einschätzung kommentierte die Katholische Volkspartei Schweiz (KVP) die Ernennung des bisherigen Basler Bischofs Kurt Koch zum Präsidenten des päpstlichen Einheitsrates in einer Mitteilung von Mittwoch, 30. Juni. Die katholische Kleinpartei, die im vergangenen Jahr ihr 15-jähriges Bestehen feierte, begrüsst die Ernennung Kochs ins neue Amt.
2009 liefen der KVP die Mitglieder davon, nachdem sie sich im Abstimmungskampf gegen das Minarett-Verbot ausgesprochen hatte. Der Mitgliederverlust zwang in der Folge die Partei zu einer Neuorganisation.
Papst Benedikt XVI. hat Bischof Kurt Koch zum 1. Juli 2010 zum Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen ernannt, wie das Bistum Basel am Mittwoch, 30. Juni, mitteilte. Koch folgt damit auf Kardinal Walter Kasper, dessen Rücktritt der Papst bislang jedoch nicht angenommen hat.
(kipa/com/bal/ak)



