Augustinerschwestern von Saint-Maurice wollen Ausbildung stärken
Saint-Maurice VS, 1.11.17 (kath.ch) Die Augustinerschwestern wollen ihre bestehenden Aktivitäten entsprechend der Mission und dem Apostolat der Kongregation neu beleben. Das haben sie an ihrem Generalkapitel in Saint-Maurice beschlossen. Dieses begann am 22. Oktober und dauert noch bis zum 3. November.
Die Schwestern haben ihre Prioritäten und Ziele für die nächsten sechs Jahre festgelegt, heisst es in einem Kommuniqué. Es gehe darum, die bestehenden Aktivitäten entsprechend der Sendung und dem Apostolat der Kongregation zu konsolidieren und neu zu beleben.
Dies soll in Übereinstimmung mit dem Wunsch des Gründers, dem Augustiner-Chorherr Louis-Augustin Cergneux (1867-1931), geschehen, der lautet: «Gott eine Stimme geben». Die Schwestern sind in Afrika und Europa in den Bereichen Medien, Buchverlage, Buchhandlungen und Multimedia tätig.
Als Hauptanliegen wurden am Generalkapitel die menschliche, geistliche, berufliche und weiterführende Ausbildung der Schwestern sowohl in Europa als auch in Afrika behandelt. Thema war auch eine Stärkung der Berufungspastoral. Die Gemeinschaft ist mit einem Rückgang der Berufungen konfrontiert.
Marie-Reine Amouzou weiterhin Generaloberin
Anlässlich des Kapitels wählten die Schwestern ihre Generaloberin, Marie-Reine Amouzou, wieder. Die Afrikanerin stand bereits in den vergangenen sechs Jahren der Kongregation vor. Ausserdem wurden zwei Generalrätinnen für die Region Schweiz und zwei für die Region Afrika gewählt.
Die Ordensfrauen sind seit über hundert Jahren in der Schweiz und seit fast 60 Jahren in Afrika präsent. Die Region Schweiz mit Sitz in Saint-Maurice zählt 15 Schwestern. 40 arbeiten für die Region Afrika, welche die Präsenz in Togo, Burkina Faso und Frankreich umfasst.
Um ihr Charisma besser zusammenzufassen, haben die Augustinerschwestern sich auf das Motto «Heiliger Augustinus, der Sinn-Träger» geeinigt, betont die Gemeindschaft. Anlässlich des Abschlusses ihres Generalkapitels laden die Nonnen am 3. November 2017 zu einer öffentlichen Konferenz zum Thema «Was kann Afrika nach Europa bringen?» (cath.ch/gs)
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