Alt Abt Ivo Auf der Maur feiert 90. Geburtstag

Uznach SG, 17.8.14 (Kipa) In einem festlichen Gottesdienst in der Benediktinerabtei St. Otmarsberg in Uznach ist am Samstag, 16. August, der 90. Geburtstag von alt Abt Ivo Auf der Maur und dessen Priesterjubiläum würdig begangen worden. Der Mönch ist vor 65 Jahren zum Priester geweiht worden und vor rund 70 Jahren dem Orden der Missionsbenediktiner beigetreten. Notker Wolf, Abtprimas der Benediktiner aus Rom, stand dem Gottesdienst vor, zu dem auch Abtpräses Jeremias Schröder aus St. Ottilien in Oberbayern angereist war.

Für den aus Steinen SZ stammenden Auf der Maur war nach seinen eigenen Worten schon als 8-jähriger Bub klar, dass er Priester und Missionar werden möchte. So ist er unmittelbar nach Absolvierung der Rekrutenschule in Freiburg ins Benedictinum eingetreten. Seine Studien schloss er nach fünfjährigem Missionseinsatz in Tansania mit dem Doktorat ab.

Erster Abt in Uznach

Zusammen mit Wolf, damals Abtpräses in St. Ottilien, war Auf der Maur 1979 innerhalb des Ordens auf einer grossen Visitationsreise zu Missionsstellen und Klöstern in verschiedenen Ländern. 1982 wurde er zum ersten Abt von St. Otmarsberg gewählt. Nach Abschaffung des Klosterverbotes in der Schweizer Bundesverfassung konnte die Niederlassung in Uznach offiziell zur Abtei erhoben werden.

In seine Abtszeit fiel auch der Bau der modernen Abteikirche. Mit dem Namen Abt Ivo sind sowohl die jährlichen Lourdes-Wallfahrten wie die Firmung von rund 32.000 Kindern und Jugendlichen in diversen Diözesen verbunden. Seit seinem 1999 erfolgten Rücktritt als Abt stellt sich Auf der Maur weiterhin für die Erfüllung diverser Aufgaben in- und ausserhalb des Klosters zur Verfügung. Er feiert noch immer als Aushilfspriester da und dort Gottesdienste. Am Donnerstag, 14. August, ist Auf der Maur 90 Jahre alt geworden.

Wolf würdigt Offenheit und Grosszügigkeit

In der Eucharistiefeier am Festtag würdigte Wolf die vielseitige und langjährige seelsorgerliche Tätigkeit des früheren Abtes im Dienste von Kloster und diversen Bistümern. Dabei wertete er vor allem die grosse Offenheit, die Grosszügigkeit und Unbefangenheit sowie die Wahrheitssuche von Auf der Maur. Dieser dankte für die grosse Wertschätzung, die ihm immer wieder zuteil geworden ist. (kipa/st/bal)

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