Jugendseelsorge Zürich, 04.07.2018, 07:47

Überregionale Zusammenarbeit der Pfarreien durch die AKJ

Im Januar 2017 wurde von der Jugendseelsorge Zürich in jedem Dekanat im Kanton Zürich eine AKJ-Stelle (Animationsstelle für kirchliche Jugendarbeit) eingerichtet. Diese haben unter anderem die Aufgabe, überregional die Pfarreien zu vernetzen und Projekte zu ermöglichen respektive zu unterstützen.

Ein solch überregionales Projekt fand am letzten Sonntag, 1. Juli im Dekanat Albis statt. 25 Jugendliche aus 5 verschiedenen Pfarreien wagten sich, zusammen mit 7 erwachsenen Begleitpersonen und 2 professionellen Guides, auf ein erfrischendes Abenteuer. Mit vier 3er und zehn 2er Kanadiern paddelten sie auf der Reuss die Strecke von Bremgarten nach Mellingen. Unterwegs in einem landschaftlichen Paradies, entdeckten sie Graureiher und Störche, konnten baden und sich mit den Schwimmwesten in der Strömung treiben lassen. Am Ende der zehn Kilometer langen Tour entfachten sie ein Feuer für ihre mitgebrachten Grilladen. Die einen genossen weiterhin das kühle Nass mit einem Bad, andere suchten das Gespräch mit neu kennengelernten Menschen und jene die Lust hatten spielten Cube. So neigte sich der Tag dem Ende entgegen.

«Was bleibt sind viele tolle Erinnerungen an einen Tag mit unterschiedlichen Pfarreien, einige schöne Bilder und die eine oder andere neue Handynummer im Adressbuch einiger Jugendlichen.» berichtet Michael Zingg, Leiter der AKJ Albis. «Der Tag hat mir sehr gut gefallen, vor allem das überwinden der Stromschellen mit dem Boot und das Schwimmen im Fluss hat mir Spass gemacht.» erzählt Dario, 12 Jahre alt. Marina Burgener, Jugendarbeiterin der Pfarrei Hausen am Albis berichtet: «Die Stimmung bei allen Teilnehmern war super und so einige wollen nächstes Jahr gerne wieder mitkommen!» «Die Idee, sich für einen solchen Anlass zu vernetzen und so auch Pfarreien mit kleinem Budget oder wenigen Jugendlichen einen solchen Tag in einer so bunten Gemeinschaft zu ermöglichen ist genial.» meldet Nicole zurück.

Dass einige der Jugendlichen diese Erfahrung mit ihrer Pfarrei nicht gemacht hätten, gäbe es die vernetzende Stelle der AKJ nicht, ist eine wichtige Erkenntnis. Die AKJ ermöglicht, in Zusammenarbeit mit den Jugendarbeitenden im Dekanat, auch Pfarreien mit «nur» einem, zwei oder drei Jugendlichen an einem solchen Tag teilzunehmen.

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