Eucharistie und Erstkommunion

Eucharistie und Erstkommunion

Kommunion | © Oliver Sittel

Die Feier der Eucharistie

Die Feier der Eucharistie geht zurück auf das letzte Abendmahl Jesu mit den Aposteln vor seinem Tod. Damals teilte er ihnen Brot und Wein aus mit den Worten «Das ist mein Leib» und «Das ist mein Blut». Seit ältester Zeit begehen christliche Gemeinden diese Feier zur Erinnerung an die Heilstaten Christi und seinen Auftrag «Tut dies zu meinem Gedächtnis». In der katholischen Kirche ist die seit dem zweiten Jahrhundert übliche Bezeichnung dafür «Eucharistie» (Danksagung).

Laut katholischer Auffassung, die im Trienter Konzil (1545-1563) festgeschrieben wurde, ist Jesus Christus nach der Wandlung real in Brot und Wein gegenwärtig. Zudem sieht die katholische Theologie die Eucharistie als Vergegenwärtigung des Opfertodes und der Auferstehung Jesu. Die Lehre von der Realpräsenz des Leibes Christi in der gewandelten Hostie hat zu besonderen Verehrungsformen geführt, darunter die Fronleichnamsprozession und die «eucharistische Anbetung». Vor allem im deutsch- und englischsprachigen Raum sind diese Frömmigkeitsformen in den vergangenen Jahrzehnten spürbar zurückgegangen. (kipa, gs)

Verständlich erklärt – die Feier der Eucharistie

Die Feier der Erstkommunion

Am Fest der Erstkommunion empfangen Kinder zum ersten Mal die heilige Kommunion. Das Fest wird erstmals im 17. Jahrhundert erwähnt. Der Name leitet sich von den weissen Gewändern ab, die die Neugetauften in der Frühzeit des Christentums trugen.

Was ist die Erstkommunion?
Erste Kommunion am Weissen Sonntag

Als sichtbares Zeichen für das empfangene Tauf-Sakrament sollten die weissen Gewänder die Reinigung durch das Taufwasser versinnbildlichen und ein Zeichen für den in Christus neu geborenen Menschen sein. Ab dem 7. Jahrhundert trugen die erwachsenen Täuflinge die weissen Kleider von Karsamstag oder dem Ostertag an – den üblichen Taufterminen – acht Tage lang während der sogenannten «Weissen Woche».

Erstkommunion in Wil SG | © zVg
Geschichte der Erstkommunion

Erstmals wurde der Weisse Sonntag 1673 in Luzern erwähnt. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts gab es bischöfliche Anweisungen, die Erstkommunion an diesem Tag zu feiern. Die Wahl dieses Termins wurde empfohlen, da in der Erstkommunionfeier die Erneuerung der Taufe und das bewusste Sich-Eingliedern in die christliche Gemeinde gesehen wurde.

Heute feiern viele Gemeinden den Empfang der ersten Heiligen Kommunion nicht mehr am Weissen Sonntag. Häufig werden dafür auch organisatorische Gründe genannt, insbesondere in Grosspfarreien mit mehreren Erstkommunionfeiern in verschiedenen Kirchen und an unterschiedlichen Orten.

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Verlag: Bachem Verlag

Kinderbuch »Bei Gott zu Hause» | © St. Benno Verlag

Einband: gebundene Ausgabe

Seitenanzahl: 128

Altersempfehlung: 9 – 11

ISBN: 978-3-7462-5423-4

Verlag: St. Benno

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