Bischof Felix Gmür ernennt Generalvikarin
Sarah Gigandet wird Bischöfliche Delegierte im Generalvikariat des Bistums Basel. Gemeinsam mit dem künftigen Generalvikar Ruedi Heim übernimmt sie ab November Leitungsverantwortung und teilt sich mit ihm die Aufgaben.
Jacqueline Straub
«Generalvikariat wird synodaler» – so titelt das Bistum Basel in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung über eine besondere Personalentscheidung. Per 1. November 2026 ernennt der Basler Bischof Felix Gmür die Theologin Sarah Gigandet zur Bischöflichen Delegierten im Generalvikariat.
Theologie und Kunstgeschichte
Sarah Gigandet wurde 1986 geboren und studierte an der Universität Freiburg (Schweiz) Theologie und Kunstgeschichte. Nach ihrer Promotion in katholischer Theologie arbeitete sie an der Fachstelle Katechese in Deutschfreiburg und hatte einen Lehrauftrag an der Universität Freiburg (Schweiz).
Von 2016 bis 2024 war die Walliserin als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Diözesankurie des Bistums Basel tätig. Dort trug sie für Bischof Felix Gmür Informationen für Reden, Predigten und andere Texte zusammen. In Absprache mit ihm verfasste sie auch Texte.
Die zweifache Mutter absolvierte ihre Berufseinführung im Pastoralraum Region Bern und schloss diese im Juni 2026 mit der Institutio ab.
Sarah Gigandet und der künftige Generalvikar Ruedi Heim werden die Aufgabenbereiche untereinander aufteilen. Beide treten ihre Ämter am 1. November 2026 an.
Persönlicher Stellvertreter des Bischofs
Ein Generalvikar ist der persönliche Stellvertreter des Diözesanbischofs. Er vertritt den Bischof in Verwaltungsangelegenheiten und übt gemäss dem geltenden Kirchenrecht ordentliche stellvertretende Leitungsgewalt aus. Er ist zudem eine wichtige Ansprechperson für Fragen, die Priester, Diakone und hauptamtlich in der Seelsorge Tätige betreffen.
Nach dem geltenden Kirchenrecht kann das Amt des Generalvikars nur einem Priester übertragen werden. Tritt ein Bischof von seinem Amt zurück, erlischt auch das Amt des Generalvikars.
Sarah Gigandet, der neue Generalvikar Ruedi Heim und Bischof Felix Gmür werden im November zu der Ernennung genauere Auskunft geben, teilt der Pressesprecher des Bistums auf Anfrage mit.
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