Der erkrankte Papst Franziskus winkt am 23. März 2025 zum ersten Mal seit seiner Klinikeinlieferung vom 14. Februar von einem Balkon der Gemelli-Klinik in Rom (Italien). Hinter ihm: Massimiliano Strappetti.
Vatikan

Papst Franziskus ist wieder im Vatikan

Franziskus ist aus der Gemelli-Klinik in den Vatikan zurückgekehrt. Zuvor besuchte er die berühmteste Marienkirche Roms. Am Sonntagmittag hatte er sich für wenige Minuten öffentlich gezeigt. Vom Balkon der Klinik aus deutete der noch sehr schwache Papst eine Segnungsgeste an.

Nach mehr als fünf Wochen hat Papst Franziskus am Sonntagmittag die römische Gemelli-Klinik verlassen und ist in den Vatikan zurückgekehrt. In einem weissen Fiat Cinquecento liess er sich zunächst zur römischen Marienkirche Santa Maria Maggiore bringen. Er verzichtete jedoch auf das offenbar geplante Gebet vor der dortigen Marienikone.

Papst Franziskus verlässt am 23. März 2025 in einem Auto die Gemelli-Klinik in Rom (Italien).
Papst Franziskus verlässt am 23. März 2025 in einem Auto die Gemelli-Klinik in Rom (Italien).

Stattdessen übergab er dem für die Leitung der Kirche zuständigen Kardinal Rolandas Makrickas einen Blumenstrauss, den dieser vor dem Bild niederlegen sollte. An der Kirche wurde er ebenso wie zuvor beim Verlassen des Krankenhauses und schliesslich bei seiner Fahrt in den Vatikan von lebhaftem Applaus der Umstehenden begleitet.

Papst noch sehr schwach

Vor seiner Rückkehr in den Vatikan hatte sich der Papst am Mittag zum ersten Mal seit seiner Klinikeinlieferung für wenige Minuten öffentlich gezeigt. Er erschien im Rollstuhl auf einem kleinen Balkon im zweiten Stock der römischen Gemelli-Klinik und grüsste die vor der Klinik zahlreich versammelten Menschen. Mit der Hand deutete er eine Segnungsgeste an, konnte aber den Arm kaum heben.

Der 88-Jährige hatte Mühe zu sprechen und zu atmen. Er dankte in wenigen Worten allen Anwesenden und insbesondere einer Frau, die einen Strauss mit gelben Blumen mitgebracht hatte. Dann wurde er wieder in die Klinik zurückgeschoben.

Freude und Besorgnis

Die Anwesenden reagierten teils mit freudigem Beifall teils mit besorgten Gesichtern angesichts der noch sehr schwachen Verfassung des Papstes. Auch auf dem Petersplatz, wo die Bilder von der Gemelli-Klinik auf grossen Bildschirmen gezeigt wurden, reagierten die Menschen teils mit Jubel und teils mit Besorgnis.

Der Papst war am 14. Februar mit einer lebensbedrohlichen Atemwegserkrankung in die Gemelli-Klinik eingeliefert worden. Nach Aussage der behandelnden Ärzte muss er nun eine zweimonatige Rekonvaleszenzzeit einhalten, die er in seiner Wohnung im vatikanischen Gästehaus Santa Marta unter ärztlicher Überwachung verbringt. (cic)

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Der erkrankte Papst Franziskus winkt am 23. März 2025 zum ersten Mal seit seiner Klinikeinlieferung vom 14. Februar von einem Balkon der Gemelli-Klinik in Rom (Italien). Hinter ihm: Massimiliano Strappetti. | © KNA
23. März 2025 | 17:26
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