Genesungswünsche für Papst Franziskus vor dem Gemelli-Krankenhaus am frühen Abend in Rom (Italien) am 15. Februar 2025.
Vatikan

Papst Franziskus weiter stabil – Treffen mit Parolin

Am dritten Sonntag seines Klinikaufenthalts ist der medizinische Zustand des Papstes offenbar stabil. Er nutzte dies für eine weitere Begegnung mit den beiden wichtigsten Mitarbeitern seines Regierungsapparats.

Der Gesundheitszustand von Papst Franziskus ist aktuell stabil. Das teilte der Vatikan am Sonntagabend mit. Anders als an den Vortagen habe er keine mechanische Beatmung benötigt, sondern lediglich die Sauerstofftherapie fortgesetzt. Er sei weiterhin fieberfrei.

Dennoch bleibe die Prognose angesichts der Komplexität des Befundes weiterhin zurückhaltend. Der Papst habe gemeinsam mit dem medizinischen Personal an einer Sonntagsmesse teilgenommen.

Treffen mit Kardinal Parolin

Am Vormittag empfing Franziskus Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und die vatikanische «Nummer Drei», Erzbischof Edgar Pena Parra, in der Klinik. Über den Inhalt der Unterredung wurde nichts mitgeteilt.

Es handelte sich um die zweite offiziell mitgeteilte Begegnung dieser Art, seit der Papst am 14. Februar mit einer schweren Atemwegserkrankung in die Gemelli-Klinik eingewiesen wurde. Die erste fand am 24. Februar in gleicher Zusammensetzung statt.

Damals wurde entschieden, demnächst eine Versammlung aller Kardinäle, ein sogenanntes Konsistorium, einzuberufen; allerdings wurde kein Datum für das Treffen festgelegt. Als Anlass wurden damals Entscheidungen für zwei anstehende Heiligsprechungen genannt.

Im Vatikan die Top-Positionen nach dem Papst

Parolin (70) koordiniert als Kardinalstaatssekretär die staatliche Aussenpolitik und die innerkirchliche Politik des Heiligen Stuhls und gilt als «Chefdiplomat des Papstes». Bei ihm ist auch die «bedingte Rücktrittserklärung» des Papstes für den Fall einer dauerhaften Verhinderung hinterlegt.

Peña Parra (64) ist unter anderem in finanziellen, arbeitsrechtlichen und Vermögens-Angelegenheiten unterschriftsberechtigt und wird mitunter als «vatikanischer Innenminister» bezeichnet. Das Staatssekretariat kontrolliert die amtliche Kommunikation des Heiligen Stuhls.

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Genesungswünsche für Papst Franziskus vor dem Gemelli-Krankenhaus am frühen Abend in Rom (Italien) am 15. Februar 2025. | © Pablo Esparza/CNS photo/KNA
3. März 2025 | 07:14
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