Papst Franziskus
Vatikan

Leichtes Nierenversagen – Zustand des Papstes weiterhin kritisch

Der Gesundheitszustand von Papst Franziskus bleibt kritisch. Während einige Therapien Wirkung zeigen, verschlechtern sich andere Werte. Nun sind die Nieren betroffen.

Papst Franziskus kämpft weiter mit einer komplizierten Infektion der Atemwege. Die Nacht sei gut verlaufen, der Patient habe geschlafen und ruhe sich weiter aus, teilte der Vatikan am Montagmorgen mit.

Bluttests hätten ein beginnendes, leichtes Nierenversagen gezeigt, das aber unter Kontrolle sei, hatte das vatikanische Presseamt am Sonntagabend mitgeteilt. Weitere Anfälle von Atemnot habe es seit Samstagabend nicht gegeben, die Sauerstofftherapie werde fortgesetzt.

Bluttransfusion am Samstag

Am Samstag war zudem eine Bluttransfusion erforderlich geworden – die Zahl der Blutplättchen hatte sich im Zusammenhang mit einer Anämie verringert. Diese Thrombozytopenie sei weiterhin auf einem niedrigen Level, die Anämie dagegen zurückgegangen. Laut Vatikan gab es einen Anstieg des Hämoglobinwerts.

Papst ansprechbar

Weiter berichtete der Vatikan, Papst Franziskus sei weiterhin gut orientiert und ansprechbar. Am Vormittag habe er an einer Sonntagsmesse in seiner Krankenwohnung im römischen Gemelli-Krankenhaus teilgenommen. Dort wird Franziskus seit über einer Woche wegen einer komplexen Infektion der Atemwege und der Lunge behandelt. (cic, ergänzt 8.46 Uhr)

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Papst Franziskus | © KNA
24. Februar 2025 | 08:35
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