Papst Franziskus
Vatikan

Mehr als 200 Tote: Papst Franziskus betet für Opfer der Flut in Spanien

Papst Franziskus hat seine Nähe zu den Opfern der Überschwemmungen im spanischen Valencia ausgedrückt. Er bete für die Toten und ihre Angehörigen sowie alle geschädigten Menschen, die vom Sturm «Dana» überwältigt worden seien.

Beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz sagte er jüngst: «Möge der Herr denen beistehen, die leiden, und denen, die Hilfe bringen», so der Papst vor Tausenden Menschen, die anlässlich des katholischen Hochfests Allerheiligen auf den Petersplatz gekommen waren.

Mehr als 200 Tote

Vor allem an der spanischen Ostküste, aber auch in anderen Teilen des Landes war in acht Stunden mehr Regen gefallen als in den zwanzig Monaten zuvor. Die dramatischen Bilder von Menschen, die von den Fluten eingeschlossen sind, erinnern an das Drama im Ahrtal (Deutschland) vom Juli 2021. Inzwischen gibt es über 200 Todesopfer zu beklagen und nach wie vor viele Vermisste.

Autos - von der Flut in Valencia wie Spielzeug weggespült.
Autos - von der Flut in Valencia wie Spielzeug weggespült.

Mehr als 1.200 Menschen haben ihr Obdach verloren, eine unbekannte Zahl von Menschen wird vermisst. Wissenschaftler bringen den Starkregen mit dem Klimawandel in Verbindung. Das Erzbistum Valencia stellt seine Pfarreien und Einrichtungen für die obdachlos gewordenen Menschen zur Verfügung – und für die Soldaten, die in die «Comunidad Valenciana» entsandt wurden, um Rettungsdienste zu leisten.

Überschwemmungen und Schlammlawinen

Starke Regenfälle hatten ab Dienstag in Valencia und Albacete zu sturzbachartigen Regenfällen, Überschwemmungen und Schlammlawinen geführt, Autos weggeschwemmt und ganze Städte überflutet. Die Unwetter trafen viele Menschen unvorbereitet.

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Weiter betonte der Papst seine Verbundenheit mit den Opfern eines Terroranschlags im Tschad sowie mit den 153 Frauen und Kindern, die vor wenigen Tagen in Gaza massakriert worden seien. Er rief zum Gebet für die «gemarterte» Ukraine, für Palästina, Israel, den Libanon, Myanmar, Südsudan sowie für alle vom Krieg betroffenen Menschen weltweit auf.

Krieg zerstört Menschenleben und Umwelt

Krieg sei immer eine Niederlage und ein «Triumph der Lügen und der Unwahrheit», bekräftigte der Papst. Um dem Gegner grösstmöglichen Schaden zuzufügen, würden Menschenleben, die Umwelt und die Infrastruktur zerstört. «Darunter leiden vor allem die Unschuldigen», beklagte Franziskus. (cic/Vatican News/woz)


Papst Franziskus | © Vatican News
2. November 2024 | 14:00
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