Gemeinsame Erklärung
Nachtrag zur Berichterstattung über Dr. Markus Krall.
Am 6., 11. und 29. November 2022 sind auf kath.ch vier Onlineartikel erschienen, welche sich mit der Ausladung von Dr. Markus Krall als Redner von der Dekanatsversammlung des Bistums Chur befassten. Hinter diesen Onlineartikeln stand unter anderem die Trägerschaft von kath.ch, der Verein Katholisches Medienzentrum.
Grundlage für diese Artikel bildete unter anderem ein lnterview mit Prof. Dr. Christian Cebulj, dem damaligen Rektor der Theologischen Hochschule Chur. Die genannten Beteiligten konnten inzwischen die Geschehnisse miteinander aufarbeiten und möchten dazu nun gemeinsam die nachfolgende Erklärung abgeben.
Richtigstellung und Entschuldigung
Am 6., 11. und 29. November 2022 erschienen auf kath.ch die Onlineartikel «Churer Generalvikar stoppt umstrittenen Vortrag», «Christian Cebulj: ‘Es ist unsere Pflicht, auf ideologische Tendenzen in Kirche und Gesellschaft hinzuweisen’», «Zoff im Dekanat Chur: AfD-Mann kritisiert Cebulj und Stuker, Dekan wirft hin» sowie «Goldhändler Degussa trennt sich vom umstrittenem Geschäftsführer Markus Krall». ln diesen Onlineartikeln wurden gewisse Äusserungen wiedergegeben, welche Markus Krall eine antisemitische Haltung unterstellen. Diese Äusserungen sind unhaltbar. Der Verein Katholisches Medienzentrum sowie Christian Cebulj distanzieren sich in aller Form von diesen Äusserungen und entschuldigen sich aufrichtig dafür. Markus Krall ist kein Antisemit.
Der Verein Katholisches Medienzentrum sowie Christian Cebulj anerkennen, dass Markus Krall durch diese Äusserungen zutiefst in seiner Persönlichkeit verletzt und als Mensch herabgesetzt wurde, mit einschneidenden Folgen. Die Berichterstattung über seine Person war einseitig, ohne Markus Krall angemessen zu Wort kommen zu lassen. Der Verein Katholisches Medienzentrum bedauert dies.
Zeichen gegen Antisemitismus
Markus Krall tritt seit Jahren aktiv für das jüdische Volk und den Staat lsrael ein. Überdies engagierte er sich als Mitglied des Kuratoriums und als Vorstand des Fördervereins der Dormitio Abtei Jerusalem, welcher den interreligiösen Dialog fördert und sich für Frieden im Nahen Osten einsetzt. Unter anderem aufgrund dessen wurde er in den Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem aufgenommen. ln diesem Sinne verpflichten sich der Verein Katholisches Medienzentrum sowie Christian Cebulj solidarisch, im Namen aller Beteiligten eine namhafte Spende auszurichten. Damit möchten sie ein gemeinsames Zeichen gegen Antisemitismus setzen.
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