Die Weltynode vertagt das Thema Inklusion auf Oktober 2024.
Vatikan

Das Arbeitspapier zur Weltsynode ist fertig

Das Arbeitspapier für die zweite und letzte Runde der Weltsynode im Vatikan ist fertig. Im Oktober – zur finalen Runde der Weltsynode in Rom, werden erstmals mit den Bischöfen auch Laien über die Reform-Vorschläge an den Papst abstimmen.

Wie das vatikanische Presseamt am Mittwoch mitteilte, wird das Arbeitspapier zur Weltsynode am Dienstagmittag (9. Juli) in einer internationalen Pressekonferenz vorgestellt. Das «Instrumentum laboris» dient der Versammlung von rund 375 Bischöfen, Priestern und Laien aus allen Erdteilen als Arbeitsgrundlage.

Die drei Delegierten aus der Schweiz an der Weltsynode in Rom: Helena Jeppesen-Spuhler, Claire Jonard und Felix Gmür
Die drei Delegierten aus der Schweiz an der Weltsynode in Rom: Helena Jeppesen-Spuhler, Claire Jonard und Felix Gmür

Sie tagen vom 4. bis 27. Oktober unter dem Vorsitz von Papst Franziskus im Vatikan. In der Regel werden Formulierungen aus dem Arbeitspapier nicht unmittelbar im Abschlusstext einer Synode übernommen. Dennoch hat das Papier oft erheblichen Einfluss auf die Struktur und den Verlauf der Debatte.

Thema «Gemeinschaft, Teilhabe, Auftrag»

Das Instrumentum laboris stellen die Kardinäle Mario Grech und Jean-Claude Hollerich gemeinsam mit den Spezialsekretären Riccardo Battocchio und Giacomo Costa vor. Grech ist permanenter Generalsekretär der Bischofssynode, Hollerich koordiniert als «Generalrelator» die inhaltliche Linie der Versammlung im Oktober. Das Thema der Synodenversammlung lautet: «Für eine Synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Auftrag.» (cic)

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Die Weltynode vertagt das Thema Inklusion auf Oktober 2024. | © KNA
3. Juli 2024 | 15:00
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