Papst Franziskus.
Vatikan

Papst Franziskus erneuert Appell für mehr Klimaschutz

Extreme Hitze, Waldbrände, Stürme und Überschwemmungen. Das macht auch Papst Franziskus Sorgen. Am Sonntag hat er Staats- und Regierungschefs aufgerufen, aktiv zu werden – um die Emission von Schadstoffen zu begrenzen: «Lasst uns unser gemeinsames Zuhause schützen!»

Angesichts der aktuellen Wetterextreme hat Papst Franziskus zu konkreten Massnahmen beim Klimaschutz aufgerufen. In Italien und in vielen anderen Ländern erlebten die Menschen extreme Wetterereignisse – auf der einen Seite ungewöhnlichen Hitzewellen und verheerenden Bränden, auf der anderen Seite Stürme und Überschwemmungen, so das katholische Kirchenoberhaupt nach seinem Mittagsgebet am Sonntag.

Dringende Herausforderung

Angesichts dessen erneuerte er seinen Appell für mehr Klimaschutz. Er bitte die Staats- und Regierungschefs, etwas Konkreteres zu tun, um die Schadstoffemissionen zu begrenzen. Dies sei eine dringende Herausforderung, die alle anginge und nicht aufgeschoben werden könne. «Lasst uns unser gemeinsames Zuhause schützen!», so der Papst.

Konkret erinnerte er dabei an die Flutkatastrophe in Südkorea, die mehr als 25 Tote forderte. Er sei denen nahe, die leiden, und bei denen, die den Opfern und Vertriebenen helfen.

Für Frieden in der Ukraine beten

Wie jeden Sonntag forderte Franziskus zudem zum Friedensgebet auf, insbesondere für die «liebe Ukraine, die weiterhin unter Tod und Zerstörung leidet, wie es leider auch in dieser Nacht in Odessa geschehen ist». Damit bezog sich der Papst wohl auf den russischen Raketenangriff auf die ukrainische Metropole Odessa am Schwarzen Meer, bei der die orthodoxe Kathedrale in der Nacht zum Sonntag schwer beschädigt wurde. (cic)


Papst Franziskus. | © KNA
24. Juli 2023 | 06:00
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