Papst Franziskus und Kardinal Giuseppe Petrocchi, Erzbischof von L'Aquila, tragen Bauhelme während sie den vom Erdbeben 2009 beschädigten Dom in L'Aquila (Italien) am 28. August 2022 besichtigen.
Vatikan

14 Jahre nach Erdbeben: Dom von L'Aquila wird restauriert

Seit 2009 ist die Kathedrale der italienischen Stadt L’Aquila geschlossen. Beim verheerenden Erdbeben in jenem Jahr stürzte die Kuppel der Kirche ein. Nun beginnen endlich die Restaurierungsarbeiten.

14 Jahre nach dem verheerenden Erdbeben in den italienischen Abruzzen beginnen die Restaurierungsarbeiten am Dom von L’Aquila. Am Montag wurden die Schlüssel der Kathedrale an die Restaurierungsfirma übergeben, berichtete die katholische Tageszeitung «L’Avvenire» am Dienstag.

Langwieriger bürokratischer Prozess

Den Bauarbeiten ging ein langwieriger bürokratisch-technischer Prozess voraus. Sie sollen in fünf Jahren abgeschlossen sein, die geplanten Kosten belaufen sich auf rund 37 Millionen Euro. Ein Grossteil der Arbeiten entfällt auf die eingestürzte Kuppel und die stark beschädigte Apsis der Kathedrale.

Schleppender Wiederaufbau

Bei einem Erdbeben der Stärke 5,8 am 6. April 2009 wurden Teile der Innenstadt von L’Aquila zerstört; über 300 Menschen kamen ums Leben, Tausende wurden verletzt. Der Wiederaufbau verläuft schleppend und zieht sich bis heute hin.

Während einige vom Erdbeben beschädigte Kirchen bereits wiedereröffnet wurden, ist die Kathedrale seit 2009 für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Im vergangenen Jahr besuchte Papst Franziskus die Stadt und die Kathedrale, er sprach den Überlebenden des Erdbebens Respekt und Mut zu. (cic)


Papst Franziskus und Kardinal Giuseppe Petrocchi, Erzbischof von L'Aquila, tragen Bauhelme während sie den vom Erdbeben 2009 beschädigten Dom in L'Aquila (Italien) am 28. August 2022 besichtigen. | © KNA
28. Februar 2023 | 12:52
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