Die Heiligen Drei Könige
Zitat

Papst Franziskus: «Der Glaube wächst nicht, wenn er statisch bleibt»

Von Abraham bis zu den Heiligen Drei Königen haben sich biblische Figuren immer wieder neu auf den Weg gemacht, um den Glauben in der Welt von heute zu deuten. Papst Franziskus betonte am Dreikönigstag: «Der Glaube wächst nicht, wenn er statisch bleibt.»

«Das gilt auch für unseren Glauben: ohne ein beständiges Unterwegssein und einen ständigen Dialog mit dem Herrn, ohne das Hören auf das Wort, ohne Beharrlichkeit kann er nicht wachsen. 

Es reicht nicht aus, ein paar Ideen über Gott zu haben und ein paar Gebete zu sprechen, die das Gewissen beruhigen. Es ist notwendig, zu Jüngern zu werden, die Jesus und seinem Evangelium folgen, mit ihm über alles im Gebet zu sprechen, ihn in alltäglichen Situationen und in den Gesichtern unserer Brüder und Schwestern zu suchen. 

Von Abraham, der sich in ein unbekanntes Land aufmachte, bis zu den Heiligen Drei Königen, die dem Stern folgten, ist der Glaube ein Weg, eine Pilgerschaft, eine Geschichte von Aufbrüchen und erneuten Aufbrüchen. Vergessen wir das nie: Der Glaube ist ein Weg, eine Pilgerschaft, eine Geschichte von Aufbrüchen und erneuten Aufbrüchen. 

Denken wir daran: Der Glaube wächst nicht, wenn er statisch bleibt. Wir können ihn nicht auf eine persönliche Andacht beschränken oder ihn innerhalb der Kirchenmauern einschliessen, sondern wir müssen ihn nach draussen tragen, ihn in einem ständigen Unterwegssein zu Gott und zu unseren Brüdern und Schwestern leben. 

Fragen wir uns heute: Gehe ich auf den Herrn des Lebens zu, so dass er der Herr meines Lebens wird? Jesus, wer bist du für mich? Wohin rufst du mich, was erwartest du von meinem Leben? Welche Entscheidungen soll ich zugunsten anderer treffen?»

«Vatican News» hat die Predigt von Papst Franziskus zum Hochfest Epiphanie veröffentlicht. (rr)


Die Heiligen Drei Könige | © Sabine Zgraggen
8. Januar 2023 | 00:01
Lesezeit : ca. 1  Min.
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