Papst will in den Libanon reisen
Nach seinem Besuch im Irak hat Papst Franziskus auch eine Reise in den Libanon in Aussicht gestellt. Das Land befinde sich «in einer existenziellen Krise» und sei «mehr als nur aus dem Gleichgewicht», sagte der Papst am Montag auf dem Rückflug von Bagdad vor Journalisten.
Der Libanon leide an der «Schwäche einiger noch nicht versöhnter Verschiedenheiten», so Papst Franziskus.
Patriarch Bechara Boutros Rai habe einen Zwischenstopp in Beirut im Rahmen der Irak-Reise vorgeschlagen. Franziskus hielt dagegen, dies scheine ihm zu wenig «angesichts des Problems eines Landes, das leidet wie der Libanon». Er habe in einem Brief an den maronitischen Patriarchen jedoch einen Besuch zugesichert. Eine Reise nach Syrien ziehe er hingegen nicht in Erwägung; dessen ungeachtet sei er dem «gemarterten und geliebten Syrien» verbunden. (cic)
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