Die Handschriften in der Stiftsbibliothek St. Gallen
International

Salzburg: Tagung über die ältesten Bibliotheken der Welt

Die Erzabtei St. Peter ist Gastgeber für die intenationale Konferenz am 26. und 27. September über die Herausforderungen der ältesten erhaltenen Bibliotheken der Welt. Eine davon ist die Stiftsbibliothek St.Gallen.

Die vier mutmasslich ältesten Bibliotheken, die heute noch bestehen, sind die Biblioteca Capitolare di Verona (3./4. Jahrhundert), die Bibliothek des Katharinenklosters auf dem Sinai (um 550), die Stiftsbibliothek St. Gallen (612) und die Stiftsbibliothek St. Peter in Salzburg (696). Diese Bibliotheken stehen im Mittelpunkt einer internationalen Tagung am 26./27. September in der Erzabtei St. Peter in Salzburg. Vertreter der vier Einrichtungen und weitere Experten diskutieren historische Fragen und beraten über künftige Herausforderungen für die ältesten Bibliotheken der Welt.

Katharinenkloster auf der ägyptischen Halbinsel Sinai
Katharinenkloster auf der ägyptischen Halbinsel Sinai

«Fenster zur Ewigkeit»

«Die Bibliotheken zählen als Zeugen von Geschichte und kultureller Entwicklung zu den angesehensten Gedächtnisinstitutionen der Menschheit», heisst es in der Ankündigung zur Tagung. Einige von ihnen reichten zeitlich bis in die Spätantike oder das früheste Mittelalter zurück. Diese kirchlichen Bibliotheken seien somit auch in zweifacher Hinsicht Fenster zur Ewigkeit: «durch ihre lange Geschichte, aber auch durch ihre Sammlungen», heisst es.

Die Tagung steht unter dem Motto «Fenster zur Ewigkeit: Die ältesten Bibliotheken der Welt». Eröffnet wird sie am Donnerstagvormittag von Erzabt Korbinian Birnbacher. Veranstalter ist der Wolfenbütteler Arbeitskreis für Bibliotheks-, Buch- und Mediengeschichte. (kap)

Die Handschriften in der Stiftsbibliothek St. Gallen | © Silvio Frigg
22. September 2019 | 09:58
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