Missbrauch: Schweizer Bischöfe beschliessen Massnahmen

Die Schweizer Bischöfe haben am Samstag erste Massnahmen gegen den Missbrauch in der katholischen Kirche kommuniziert. Darunter befinden sich: eine nationale Meldestelle, schweizweit psychologische Abklärungsverfahren, eine Professionalisierung der Personalakten und ein kirchliches Straf- und Disziplinargericht.

Sie seien «erschüttert von den Erkenntnissen» der Missbrauchsvorstudie, schreiben die Bischöfe in ihrer Mitteilung vom Samstag. Ihr Einsatz gegen den Missbrauch und für Gerechtigkeit zugunsten der Betroffenen habe «höchste Priorität». An ihrer Vollversammlung diese Woche haben die Mitglieder der Schweizer Bischofskonferenz deshalb Massnahmen gegen Missbrauch in der Kirche eingeleitet.

Diese sind – laut Mitteilung:

Diese Massnahmen beruhen laut der SBK auf den Ergebnissen der Vorstudie der Universität Zürich zum Missbrauch in der katholischen Kirche, die am 12. September publik gemacht wurde. Die Studie hatten die Schweizer Bischofskonferenz, die Römisch-katholische Zentralkonferenz der Schweiz und die römisch-katholischen Ordensgemeinschaften der Schweiz gemeinsam in Auftrag gegeben.


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