Das Sekretariat der Synode hat unter den Behörden im Vatikan eine Sonderstellung. Es gehört nicht wirklich zur Kurie, arbeitet aber eng mit ihr zusammen. Nun hat der Papst Teile der Leitung neu besetzt. Die bekannte Untersekretärin Nathalie Becquart wird abgelöst.
(CIC) Papst Leo XIV. hat den Leitungsapparat der weltweiten Synode der katholischen Kirche personell umgebaut. Er berief zwei neue Untersekretäre für das Gremium, dessen Aufgabe es ist, weltweite Synoden-Versammlungen im Vatikan sowie Synodentreffen auf kontinentaler Ebene zu organisieren.
Wie das vatikanische Presseamt am Freitag mitteilte, ernannte der Papst den Jesuiten Giacomo Costa und die Salesianerin Elena Massimi (beide aus Italien) zu Untersekretären der Synoden-Behörde. Costa hatte bereits bei den Versammlungen der Weltsynode von 2021 bis 2024 als «Sondersekretär» eine wichtige organisatorische Rolle im Synodensekretariat übernommen. Massimi ist promovierte Liturgiewissenschaftlerin und gehört der Theologischen Fakultät von Sant’Anselmo in Rom an.
Am 12. März hatte Papst Leo XIV. den langjährigen Untersekretär des Synode, den spanischen Erzbischof Luis Marín de San Martín zu seinem Sozial- und Almosen-Beaufragten ernannt. Die bisherige Untersekretärin im Synodensekretariat, die französische Ordensfrau Nathalie Becquart, wird laut Mitteilung des Synodensekretariats nach fünf Jahren im Amt durch Elena Massimi abgelöst.
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