Die Don Bosco Jugendhilfe Weltweit hat den Schweizer Profifussballer Ruben Vargas als ihren allerersten Markenbotschafter gewonnen. Die auf dem Salesianer-Orden basierende Organisation und der Fussballer wollen sich gemeinsam für junge Menschen weltweit einsetzen.
(rp) «Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, jungen Menschen weltweit neue Perspektiven zu eröffnen – insbesondere dort, wo Armut, Flucht oder fehlende Bildung den Alltag prägen», teilen der Geschäftsführer von Don Bosco Jugendhilfe Weltweit, Markus Burri, und der neue Markenbotschafter Ruben Vargas in einem Communiqué mit.
«Ruben Vargas ist unser erster Markenbotschafter», sagt Burri auf Anfrage von kath.ch. Auf die Idee seien sie gekommen, «weil Sport, Spiel und speziell Fussball bei Don Bosco eine sehr wichtige Rolle spielen und Don Bosco für ganzheitliche Bildung des jungen Menschen steht». Das Hilfswerk setzt einige Hoffnung in den Profifussballer als Markenbotschafter. «Mit ihm erhoffen wir uns mehr Bekanntheit als Marke Don Bosco, die wie keine andere Marke weltweit für die Zukunft von jungen Menschen steht und diese integral ausbildet.»
Vargas ist als Fussballer beim FC Sevilla unter Vertrag und Schweizer Nationalspieler. Er ist in Adligenswil bei Luzern aufgewachsen – also nahe an Don Bosco Jugendhilfe Weltweit mit Hauptsitz in Beromünster LU. Der Sportler bringe einiges mit, was zum Hilfswerk und seinen Werten passt, sagt Burri. «Ruben Vargas hat eine Schweizer Mutter und einen Vater aus der Dominikanischen Republik, ist einfach aufgewachsen in der Nähe von Luzern und hat sich im Fussball sehr erfolgreich bis zum Nationalspieler hoch gearbeitet. Er verkörpert Fleiss, Integrität, Glauben und Spielfreude, was perfekt zu den Werten von Don Bosco passt, da er für viele junge Menschen ein Vorbild ist.»
Burri und Vargas zeigen sich laut Mitteilung überzeugt, «dass jede Generation Verantwortung für die nächste trägt». Viele Kinder und Jugendliche weltweit würden heute unter schwierigen Bedingungen aufwachsen. Sie seien auf Unterstützung angewiesen, um ihren eigenen Weg gehen zu können, heisst es weiter. Don Bosco Jugendhilfe Weltweit unterstütze sie mit Bildung, Begleitung und konkreter Hilfe vor Ort.
«Junge Menschen brauchen Chancen und Vertrauen.»
Ruben Vargas, Nationalmannschaftsspieler
Ruben Vargas seinerseits möchte mit seinem Engagement dazu beitragen, dieses Engagement sichtbar zu machen und Hoffnung weiterzugeben: «Junge Menschen brauchen Chancen und Vertrauen. Wenn wir ihnen diese geben, entsteht Zukunft – und genau dafür möchte ich mich einsetzen», so Vargas laut Mitteilung.
Die Organisation ihrerseits teilt mit: «Unsere Unterstützerinnen und Unterstützer leisten einen entscheidenden Beitrag, damit junge Menschen eine echte Chance im Leben erhalten. Mit Ruben Vargas können wir diese Botschaft noch stärker in die Öffentlichkeit tragen.»
Die Don Bosco Jugendhilfe Weltweit ist gemäss eigenen Angaben Teil des weltweiten Netzwerks der Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco Schwestern. Diese Ordensgemeinschaft geht auf Don Giovanni Bosco (1815-1888) zurück, heisst es weiter. Der italienische Priester habe Jugendliche in materieller oder geistiger Not tatkräftig unterstützt.
Salesianer Don Boscos sind nach eigenen Angaben weltweit einer der grössten privaten Bildungsanbieter. Sie betreuen demnach in über 1900 Niederlassungen zwei Millionen Kinder und Jugendliche – gemeinsam mit 400 000 Fachkräften und Freiwilligen. Humanitär aktiv sind sie in über 130 Ländern weltweit – seit mehr als 150 Jahren.
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