Papst: Bei Jugendlichen viel Unsicherheit und Angst

Etwa alle zwei Jahre ist der Weltjugendtag der katholischen Kirche eine der grössten Massenveranstaltungen weltweit. Der nächste findet im August 2027 in Südkorea statt. Papst Leo XIV. hat die passende Botschaft dazu.

Ludwig Ring-Eifel

(CIC) Papst Leo XIV. hat in einer Botschaft an die Jugendlichen der Welt Unsicherheit und Angst der jungen Generation zum Thema gemacht. In einem jüngst im Vatikan veröffentlichten Text schreibt er: «Viele von euch haben Fragen und Sorgen, die das Herz schwer machen. Vielleicht habt ihr Angst vor der Zukunft.»

«Viele sehnen sich nach Frieden, stossen aber auf Gewalt; viele sehnen sich nach Gemeinschaft, erleben aber Einsamkeit.»

Weiter heisst es in der Botschaft des Papstes: «Ihr lebt in einer Welt, die gut geschaffen wurde, aber verwundet ist; sie ist voller Möglichkeiten, aber auch gezeichnet von Unrecht, Spannungen und Ängsten. Viele sehnen sich nach Frieden, stossen aber auf Gewalt; viele sehnen sich nach Gemeinschaft, erleben aber Einsamkeit.»

Aufruf zu Mut ohne Konfrontation

Inmitten dieser Widersprüche seien die Christen aufgerufen, «Christus in seinem sanften Mut nachzufolgen: in dem Mut, liebevoll zu sein, wenn Härte einfacher und wirkungsvoller erscheint; in dem Mut, den Frieden zu suchen, wenn Konfrontation vorteilhafter scheint; in dem Mut, die Hoffnung zu bewahren, wenn Zynismus überzeugender wirkt.» Christlicher Mut richte sich nicht gegen etwas oder jemanden, sondern wolle etwas Positives, nämlich Leben, Wahrheit, Freiheit und Gerechtigkeit.

Anlass der Botschaft des Papstes ist der 41. Weltjugendtag der katholischen Kirche. Die Massenveranstaltung, zu der Hunderttausende Teilnehmer erwartet werden, findet vom 3. bis 8. August in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul statt. Aus diesem Anlass wird auch Papst XIV. nach Südkorea reisen.


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