Eine Sturzflut verwüstet Nepals Norden, mehr als 100 Menschen starben, über 1300 werden noch vermisst. In einem Telegramm äussert sich der Papst betroffen.
(CIC) Papst Leo XIV. hat den Betroffenen der schweren Sturzflut in Nepal seine Anteilnahme ausgesprochen. Das Kirchenoberhaupt sei tief betroffen von den Verwüstungen durch die Überschwemmungen, heisst es in dem am Donnerstag veröffentlichten Beileidstelegramm aus dem Vatikan. Der Papst versichere den Betroffenen dieser Tragödie seine Nähe und bete für die Verstorbenen. Für die Rettungskräfte erbitte er göttliche Hilfe und Schutz.
Die Sturzflut hatte am Mittwoch den Distrikt Rasuwa im Norden Nepals überrollt und massive Schäden angerichtet. Häuser, Strassen, Brücken und weitere Infrastruktur wie Wasserkraftwerke wurden von den Wassermassen zerstört oder schwer beschädigt. Mehr als 100 Menschen sind ums Leben gekommen. Unter den 1300 Vermissten sind Hunderte Touristen.
Nach Angaben der Erdbebenwarte United States Geological Survey ergaben Analysen seismischer Daten und Satellitenaufnahmen, dass nicht ein Erdbeben, sondern der Einsturz eines Gletschers in Tibet die Überschwemmungen in der nepalesischen Himalaya-Region nahe der Grenze zu China ausgelöst haben.
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