Nach dem Kinoerfolg der «Päpstin» sollte eine Neuinterpretation der Legende um eine Frau auf dem Papstthron in Deutschland gedreht werden. Ausgerechnet im Land der Kirchenreformer stockt das Projekt.
(KNA) Die Vorbereitungen für die geplante Fernsehserie «Die Päpstin» sind wenige Wochen vor Drehbeginn gestoppt worden. Das meldete die «Welt» unter Berufung auf die Produktionsfirma Constantin Film am Mittwoch. Grund sei der kurzfristige Ausstieg eines ausländischen Finanzierungspartners.
Die Dreharbeiten sollten nach Unternehmensangaben im Oktober in der fränkischen Hohenzollernfestung Wülzburg beginnen. Die dort aufgebauten Kulissen und Produktionsstrukturen müssten nun wieder abgebaut und eingelagert werden, hieß es. Man hoffe, sie zu einem späteren Zeitpunkt noch verwenden zu können, sagte eine Sprecherin der Zeitung.
Die ARD hatte die Neuverfilmung der Legende von einer mittelalterlichen Päpstin Johanna, basierend auf dem 1996 erschienenen Erfolgsroman «Die Päpstin» von Donna Woolfolk Cross, im Januar 2025 angekündigt. Für die Hauptrolle war Jella Haase vorgesehen. Produzent ist Constantin-Chef Oliver Berben.
Der Stoff war bereits 2009 mit Johanna Wokalek in der Hauptrolle im Kino erfolgreich, auch hier war die ARD an der Produktion beteiligt. Laut «Welt» zählte die jetzige Produktion mit einem Budget von rund 20 Millionen Euro zu den grössten deutschen Film- und Fernsehvorhaben des Jahres. Die Constantin Film AG gehört zur Schweizer Highlight Communications AG.
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https://www.kath.ch/newsd/die-paepstin-serie-kurz-vor-drehbeginn-gestoppt/