Lange Lateinamerika-Reise des Papstes im November bestätigt

Franziskus hat sein Heimatland Argentinien nach seiner Papstwahl nie mehr besucht. Das holt sein Nachfolger Leo XIV. nun nach. Zudem kehrt er an seine frühere Wirkungsstätte als Bischof in Peru zurück.

(KNA) Der Vatikan hat die Lateinamerika-Reise von Papst Leo XIV. im November offiziell bestätigt. Auf Einladung der Staatsoberhäupter und der Ortskirchen werde er vom 6. bis 17. November Uruguay, Argentinien und Peru besuchen, teilte das Presseamt am Mittwoch mit.

Ziele sind demnach vom 6. bis 8. November Montevideo, Paysandú und Florida in Uruguay; vom 8. bis 11. November in Argentinien Buenos Aires, Córdoba und Luján sowie in Peru vom 11. bis 17. November Lima, Chiclayo, Cusco und Pucallpa. Das konkrete Reiseprogramm werde später mitgeteilt, hiess es. In den drei Ländern sind noch für Mittwoch (Ortszeit) Pressekonferenzen angekündigt, bei denen Details zur Reise mitgeteilt werden sollen.

In lateinamerikanischen Medien war der geplante Besuch bereits seit einiger Zeit Thema. In Argentinien wird der Papst ab 8. November das Heimatland seines Vorgängers Franziskus (2013-2025) besuchen. Der einstige Erzbischof von Buenos Aires hatte seine Heimat nach seiner Papstwahl nie mehr besucht.

Heimat von Franziskus, zweite Heimat von Leo

Der Abschluss der Reise führt Leo XIV., den Papst aus den USA, dann in seine zweite Heimat Peru. Dort soll er sogar sechs Tage, bis zum 17. November, bleiben und unter anderem Chiclayo besuchen, wo er von 2015 bis 2023 Bischof war. Robert Francis Prevost, wie der jetzige Papst mit bürgerlichem Namen heisst, gehörte damals selbst der Peruanischen Bischofskonferenz an und war auch ihr Vize-Vorsitzender.

Schon zuvor arbeitete der gebürtige US-Amerikaner viele Jahre als Ordensmann der Augustiner in Peru; er besitzt auch die peruanische Staatsangehörigkeit. In seinem Alltag als Papst unterstützen ihn heute ein Privatsekretär und eine Köchin aus Peru.


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