Jakob Auer wurde vergangenes Jahr zum jüngsten Abt im deutschen Sprachraum gewählt. Mit seinem neuen Titel hat der Benediktiner noch so seine Probleme – das Amt wisse er aber zu schätzen.
(KNA) Jakob Auer (34), jüngster Abt im deutschen Sprachraum, hat sich noch nicht so recht an seinen Titel gewöhnt. «Früher war ich ‘Bruder Jakob’, jetzt bin ich ‘Herr Erzabt’. Eigentlich mag ich die Anrede ‘Herr Erzabt’ nicht», sagte Auer jüngst laut Bericht des «Berchtesgadener Anzeigers». Er äusserte sich demnach bei einer Veranstaltung in der Erzabtei St. Peter in Salzburg.
Das Verhältnis zu seinen Mitbrüdern habe sich seit seiner Wahl verändert. «Früher war ich einer von ihnen, jetzt ist die Distanz da», sagte Auer. «Jetzt kommt es auch mal vor, dass ich einen von meinen Brüdern zurechtweisen muss.» Doch das bringe das Amt mit sich.
Auch wenn er grosse Verantwortung spüre, wisse er den Gestaltungsreichtum zu schätzen und zu nutzten. Auer wurde im Februar 2025 zum Erzabt des Benediktinerstifts St. Peter in Salzburg gewählt.
Er folgte auf Korbinian Birnbacher (59), der Anfang dieses Jahres zum Ökonom der Primatialabtei Sant’Anselmo in Rom sowie zum Schatzmeister der Benediktinischen Konföderation ernannt wurde. Das Stift St. Peter ist das älteste bestehende Kloster im deutschen Sprachraum.
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