Der Verein Sakrallandschaft Innerschweiz lanciert ein Projekt, um Sakralbauten der Innerschweiz einem jüngeren, urbanen Publikum zugänglich zu machen. Dabei wird auf digitale Mittel gesetzt.
Jacqueline Straub
Die Innerschweiz ist bekannt für ihre vielen sakralen Bauten. Vom Helgenstöckli über Kapellen hin zu Kirchen und prächtigen Klosteranlagen befinden sich die meisten noch in gutem Zustand. «Sie sind Stätten des Kulturerbes, des Glaubens, der Geschichte und der regionalen Identität. Allerdings sollten sie besser erklärt, erschlossen und verstanden werden», heisst es nun in einer Mitteilung des Vereins Sakrallandschaft Innerschweiz.
Der Verein möchte den wertvollen und spannenden Sakralbauten der Innerschweiz zu mehr Beachtung verhelfen. Sei es bei der jüngeren, urbanen Bevölkerung wie auch im Tourismus. «Dabei hat der 2013 gegründete Verein Sakrallandschaft Innerschweiz schon vieles erreicht: Netzwerk von Partnern und Partnerinnen in der Sakrallandschaft, Bündelung der Kräfte für thematische Angebote, Führer zu spannenden Orten wie die ‹Himmlischen Pfade› quer durch Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schwyz, Uri, Zug und Freiamt», so die Mitteilung.
Nun steht der Verein Sakrallandschaft Innerschweiz aber «vor seinem grössten und ehrgeizigsten Projekt». Er will mit modernen digitalen Mitteln die Sakralbauten in der Innerschweiz einfacher zugänglich machen. Derzeit gibt es Vorbereitungen für ein gemeinsames Projekt zu innovativen Vermittlungsformaten in den Innerschweizer Kantonen.
«Wir wollen uns nicht nur an Menschen in der Kirche richten, sondern auch an das urbane, kirchenferne Publikum mit einem Sensorium für die entsprechenden Themen», wird der scheidende Präsident Rolf Mägli in der Mitteilung zitiert.
Um dieses Projekt erfolgreich umzusetzen, wurde der bisherige Vorstand bei der Generalversammlung erweitert. Neu dabei sind Sandra Huber, Luzerner Synodalratspräsidentin, der Raumentwickler Mario Stübi, der als Projektleiter Um- und Zwischennutzung bei der Geschäftsstelle der Katholischen Kirchgemeinde Luzern tätig ist, Stefan Zollinger, Vorsteher Amt für Kultur, Kanton Nidwalden, der FDP-Kantonsrat Ruedi Amrein und Susanna Kumschick, Direktorin des Gewerbemuseum in Winterthur.
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https://www.kath.ch/newsd/verein-sakrallandschaft-innerschweiz-will-juengeres-publikum-anlocken/