Fastenzeit: Alain de Raemy erklärt die «Fenster» der Heiligen Pforte

Alain de Raemy besucht in der Fastenzeit die verschiedenen Vikariate der Diözese Lugano. Jeden Donnerstag hält der Apostolische Administrator vor Ort eine Katechese. Heuer macht er aus Anlass des Heiligen Jahres die Heilige Pforte in Rom zum Thema.

Barbara Ludwig

In der Fastenzeit spricht Weihbischof Alain de Raemy zu den Gläubigen der Diözese Lugano. Dies tut er seit seinem Amtsantritt als Apostolischer Administrator des Bistums im Oktober 2022. Zunächst fanden diese Fastenkatechesen nur online statt, da dies nach der Corona-Pandemie so gehandhabt wurde, wie de Raemy im Interview mit der Newsplattform catt.ch sagt.

Doch seit letztem Jahr reist er dazu in die verschiedenen Vikariate des Bistums. So auch heuer wieder. «Auf diese Weise habe ich die Möglichkeit, die Menschen zu sehen und mich mit den Gläubigen auszutauschen, und es ist eine Gelegenheit, die Diözese zu bereisen und die Unterschiede zwischen den verschiedenen Regionen zu entdecken», sagt der Weihbischof.

«Fenster» der Heiligen Pforte

Einmal wöchentlich hält de Raemy eine Fastenkatechese, immer am Donnerstagabend um 20.15 Uhr. Die Tour startet am 6. März, in der Kirche Sacro Cuore in Bellinzona und endet am 3. April in Bodio, wie das auf der Webseite des Bistums publizierte Programm zeigt. Die Fastenkatechese läuft unter dem Titel «Le ‹finestre› della Porta Santa» («Die ‹Fenster› der Heiligen Pforte»). Gemeint sind die 16 Tafeln der Heiligen Pforte des Petersdoms, die biblische Szenen zeigen und die Alain de Raemy an den Abenden vorstellen wird.

Ihm sei klar geworden, dass die Heilige Pforte einen starken Bezug zur Schweiz und zum Tessin habe, so der Weihbischof im Interview. Denn das 1949 eröffnete Tor aus Bronze wurde vom damaligen Bischof von Basel und Lugano, Franziskus von Streng, mit Unterstützung der Schweizer Gläubigen gestiftet.

«Es ist eine Reise des Glaubens an Gottes Barmherzigkeit.»

«Durch die 16 vom Künstler Vico Consorti geschaffenen Tafeln entwickelt die Pforte das Thema der Barmherzigkeit Gottes, das im Mittelpunkt des von Papst Franziskus 2015 ausgerufenen ausserordentlichen Jubiläums stand», erklärt de Raemy. «Es ist eine Reise des Glaubens an Gottes Barmherzigkeit, und wenn Gott barmherzig ist, gibt es immer Hoffnung.»

Die Fastenkatechesen des Weihbischofs werden auch live auf dem Youtube-Kanal des Bistums übertragen.


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