Immer mehr Menschen brechen zum Pilgern auf – allein 2023 kamen über 460’000 Pilger:innen in Santiago de Compostela an. Und was motiviert Pilgerleiter:innen, solche Menschen zu begleiten? In der Video-Serie «Pilger der Hoffnung» besuchen wir die Pilgerleiterausbildung in der Propstei Wislikofen.
In der Propstei Wislikofen treffen wir auf Claudia Mennen und Bernhard Lindner, welche die Ausbildung für angehende Pilgerleitende anbieten, die letztes Jahr begann. Und auf rund ein Dutzend Kursteilnehmende.
Wir erfahren, weshalb es diese Ausbildung gibt, und die Ausbildungsleitung sowie zwei der Teilnehmenden, teilen mit uns ihre persönlichen Pilgererfahrungen, ihre Ziele und was Pilgern für sie bedeutet.
Die verschiedenen Perspektiven der Befragten fügen sich wie Puzzleteile zu einem Gesamtbild über das Pilgern zusammen. Es geht dabei um eine Lebenshaltung, die in der Verbindung zur Schöpfung, zu sich selbst, der Entschleunigung und der spirituellen Begleitung auf dem Weg verwurzelt ist.
«Pilgern ist für mich eine Grundhaltung. Ich bin getragen, ich bin begleitet. Ich bin nie alleine. Ich bin aber auch nie am Ziel. Ich bin immer unterwegs.»
Claudia Mennen, Theologin und Kursleiterin
👉 Jetzt das Video anschauen und mehr über die Pilgerleiterausbildung in Wislikofen erfahren:
Am Ende des Videos sehen wir, wie die Ausbildungsgruppe gemeinsam zu einer Pilgerwanderung aufbricht und sich «Buen Camino» wünscht. Das Motto des Heiligen Jahres «Pilger der Hoffnung» wird dabei lebendig.
«Das Motto ‹Pilger der Hoffnung sein› verstehe ich nicht nur als Jahresaufgabe, sondern als Lebensaufgabe: hoffnungsvoll und zuversichtlich unterwegs zu sein und diese Zuversicht weiterzugeben.»
Dani Schranz, Kursteilnehmer
Die Videos und weitere Informationen zum Heiligen Jahr 2025 finden Sie auch in unserem Dossier: Heiliges Jahr. (vr)
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant
https://www.kath.ch/newsd/pilgern-als-berufung-was-motiviert-angehende-pilgerleitende/