Sternsingerinnen und Sternsinger treten im Bundeshaus auf

Nationalrätin Maja Riniker wird am 16. Dezember Sternsingergruppen aus verschiedenen Regionen im Bundeshaus empfangen. Die Kinder und Jugendlichen werden Weihnachtslieder singen und Sternsingersprüche vortragen. Bereits am Mittwoch spendete der St. Galler Bischof Markus Büchel der Aktion Sternsingen seinen Segen.

Barbara Ludwig

Zwischen Neujahr und dem Dreikönigstag kommenden Jahres werden landesweit mehr als 10’000 Sternsingerinnen und Sternsinger als Heilige Drei Könige singend von Haus zu Haus ziehen und mit der Segensformel «C+M+B» den Segen überbringen. Dies teilt Missio Schweiz mit. Das Hilfswerk, der Schweizer Zweig der Päpstlichen Missionswerke, organisiert seit über 35 Jahren gemeinsam mit den Pfarreien die Sternsinger-Aktion. Die drei Buchstaben bedeuten «Christus Mansionem Benedicat», zu Deutsch: Christus segne dieses Haus.

Nationalrätin empfängt drei Delegationen

Am 16. Dezember findet im Bundeshaus der Auftaktanlass der Aktion Sternsingen 2025 statt, wie bereits in den Jahren 2022 und 2023. Die Aargauer FDP-Nationalrätin Maja Riniker wird Delegationen aus der Romandie, der Deutschschweiz und dem Tessin empfangen, heisst es in der Mitteilung. Es sind Kinder und Jugendliche aus Biel BE, Boudry NE sowie Origlio TI, die stellvertretend für die über aktiven 10’000 Sternsingerinnen und Sternsinger an dem Anlass teilnehmen.

Sie werden Advents- und Weihnachtslieder singen,  Sternsingersprüche aus ihren Heimatregionen aufsagen und den Parlamentarierinnen und Parlamentariern die Botschaft der Aktion Sternsingen 2025 präsentieren. Denn das Sternsingen verbindet die Tradition immer auch mit gesellschaftlichem Engagement.

Kinderrechte müssen verteidigt werden

Dieses Mal stehen die Rechte von Kindern im Zentrum, teilt das Hilfswerk mit. «Obwohl die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen seit 1989 weltweit grundlegende Rechte wie Schutz, Förderung und Beteiligung von Kindern garantiert, zeigen aktuelle Zahlen, dass Kinderrechte weiterhin international gestärkt und verteidigt werden müssen.»

Die Aktion Sternsingen 2025 zeige anhand von Projekten in Kenia und Kolumbien, wie diese Rechte konkret gefördert werden könnten. Bei ihren Hausbesuchen in der Schweiz werden die Sternsingergruppen Spenden für die betreffenden Projekte sammeln. Mit den Spenden finanziere die jährliche Aktion Projekte in den Ländern des Südens, die zur Verbesserung der Lebenssituation von Kindern in Not beitragen und ihre Rechte stärken, schreibt Missio Schweiz.

Die Sternsingergruppen  wurden von 1998 bis 2008 im Bundeshaus empfangen und dann wieder ab 2022.

St. Galler Bischof segnete Aktion Sternsingen

Bereits diese Woche, am Mittwoch, hat der St. Galler Bischof Markus Büchel die Sternsingergruppe der Pfarrei Heiligkreuz in St. Gallen empfangen und ihr sowie der gesamten Aktion seinen Segen erteilt. Es sei ein schönes Zeichen der Nächstenliebe, dass sie sich für benachteiligte Kinder weltweit einsetzen, sagte Büchel gemäss Mitteilung.

Bei ihrem Besuch in St. Gallen schrieben die Sternsinger-Kinder der Pfarrei Heiligkreuz demnach mit weisser Kreide die Segensworte an die Holztüre des Bischöflichen Ordinariats und der Bischofswohnung und baten dabei um Gottes Segen für den Bischof und seine Mitarbeitenden. Büchel habe anschliessend die erste Spende für die Aktion getätigt. Mit dem Empfang durch den Bischof wurde die Aktion Sternsingen 2025 offiziell eröffnet.


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