Franziska Driessen-Reding arbeitet neu für Jacqueline Fehr

Die frühere Präsidentin des Zürcher Synodalrats Franziska Driessen-Reding hat einen neuen Job: Ab November ist sie Religionsdelegierte für Regierungsrätin Jacqueline Fehr. In dieser Funktion wird sie zuständig sein für die Beziehungen des Kantons zu den Zürcher Religionsgemeinschaften.

Sarah Stutte

Die Zürcher Regierungsrätin Jacqueline Fehr hat Franziska Driessen-Reding zu sich ins Boot geholt. Das vermeldete der Kanton Zürich am Mittwoch in einer entsprechenden Medienmitteilung. Die 54-jährige Franziska Driessen-Reding geniesse bei den Religionsgemeinschaften des Kantons hohe Akzeptanz und verfüge über ein breites Netzwerk, heisst es dort.

Durch ihre langjährige Führungserfahrung und ihre Vertrautheit mit den im Verhältnis zwischen Staat und Religionsgemeinschaften aktuellen Themen sei sie die ideale Besetzung für das neue Amt und die anstehenden Herausforderungen.

Bestens vertraut mit der Thematik

Die ehemalige Präsidentin des Zürcher Synodalrats (2018 bis 2023) war über 15 Jahre lang in verschiedenen Funktionen für die Römisch-katholische Körperschaft tätig. Mit dem Thema Staat und Religionsgemeinschaften sei sie also bestens vertraut, schreibt die Direktion für Justiz und des Innern zu Driessen-Redings Ernennung. Sie habe sich daneben auch stets für die interreligiöse Zusammenarbeit eingesetzt und war Präsidentin des interreligiösen runden Tisches.

Ihre neue Chefin Jacqueline Fehr – als Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern – ist sich sicher: Driessen-Redings grosser Einsatz insbesondere für Themen wie Gleichstellung, Nachhaltigkeit und den Kampf gegen Missbrauch würden den Kanton Zürich in der Weiterentwicklung einer zeitgemässen Religionspolitik stärken.

Franziska Driessen-Reding übernimmt ab 1. November 2023 das Delegiertenamt ihres Vorgängers Lorenz Engi. Dieser war seit 2017 für die Zusammenarbeit zwischen Staat und Zürcher Religionsgemeinschaften verantwortlich und hat in diesem Jahr eine neue Tätigkeit an der Universität Freiburg angenommen.


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