Zürich hat einen neuen Synodalratspräsidenten: Raphael Meyer. Der CVP-Politiker wurde mit 79 von 86 Stimmen in die Nachfolge von Franziska Driessen-Reding gewählt.
Am Donnerstag fand die konstituierende Synoden-Sitzung der 11. Amtsdauer der Römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich statt.
Zehn Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich der Wahl für den Synodalrat für die neun zu vergebenden Sitze. Um das Präsidium und damit um die Nachfolge der bisherigen Amtsinhaberin Franziska Driessen-Reding bewarben sich sowohl der bisherige Synodalrat Raphael Meyer wie auch der stadtbekannte «höchste Apotheker» Lorenz Schmid.
Lorenz Schmid schaffte aber den Sprung in den Synodalrat nicht. Raphael Meyer wurde mit 79 von 86 Stimmen zum neuen Präsidenten der Exekutive der Körperschaft gewählt.
Als weitere Mitglieder des Synodalrates gewählt sind: Vera Newec, Petra Zermin, Barbara Winter-Werner, Daniel Otth, Tobias Grimbacher, Andreas Kopp (neu), Martin Stewen und Thomas Schwyzer (neu).
Ebenfalls neu bestimmt wurde die Geschäftsleitung der Synode. Neuer Präsident ist Guido Egli. Gabi Pandiani ist als Vizepräsidentin gewählt. Weitere Mitglieder der neuen Geschäftsleitung sind: Peter Schnider, Markus Streule, Mirjam Barzotto (neu), Massimo de Salvador, Marie-Thérèse Frommenwiler.
Neu eingesetzt werden rund ein Drittel der Synodalen. Sie wurden gemäss den Wahlvorschlägen alle gewählt. Ebenso wurden die weiteren Mitglieder für die verschiedenen Kommissionen und Fachstellen bestätigt.
Am Freitag folgt ein Interview mit Raphael Meyer und Impressionen von seiner Wahl. (jas)
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