Papst-Preis für Italiens Präsidenten Mattarella

Der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella ist der diesjährige Preisträger des Papst-Paul-VI.-Preises. Das gab das gleichnamige Institut aus Brescia am Mittwoch im Vatikan bekannt.

Papst Franziskus werde den Preis am 29. Mai, dem Gedenktag des 2018 heiliggesprochenen Papstes, persönlich übergeben. Mit der Verleihung an Mattarella solle die Relevanz von politischem Handeln und Dienst am Gemeinwohl in Verfassungsämtern unterstrichen werden, so der Leiter des Paul-VI.-Instituts, Angelo Maffeis.

Der «Internationale Preis Paul VI.» wird seit 1984 verliehen. Zu den früheren Preisträgern zählten der Schweizer Theologe Hans Urs von Balthasar und der französische Philosoph Paul Ricoeur. Paul VI. (1963-1978) bemühte sich um eine Annäherung von katholischer Kirche und moderner Kultur und Gesellschaft; Papst Franziskus zitiert ihn häufig als sein massgebliches Vorbild für Reformen in der Kirche. (cic)


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