Am 24. Februar 2022 ist Russland in die Ukraine einmarschiert. Der Krieg hält nach wie vor an. Die Schweizer Bischöfe rufen alle Pfarreien dazu auf, am Freitag von 8.55 bis 9 Uhr die Glocken zu läuten und um 9 Uhr eine Schweigeminute einzulegen.
«Am 24. Februar 2022 erlebte die Ukraine den Beginn der – leider immer noch andauernden – militärischen Aggression seitens der Russischen Föderation. Anlässlich des ersten Jahrestages seit Beginn des bewaffneten Konflikts unterstützen die christlichen Kirchen in der Schweiz nachdrücklich die Initiative des Schweizerischen Städteverbandes, am 24. Februar um 8.55 Uhr die Glocken zu läuten und eine Minute in Stille und im Gebet zu verharren für alle Opfer dieses Krieges, wie auch für die Opfer anderer Kriege, die in den Medienberichten oft nicht vorkommen, sowie für einen friedlichen Ausgang des Konflikts in der Ukraine und in den anderen Kriegsländern.
Diese Initiative steht auch unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Nationalrats, Martin Candinas.»
Die Schweizer Bischofskonferenz ruft für den Freitag, 24. Februar, zu Gebeten für den Frieden auf. Dazu gehören auch ein Glockengeläut und eine Schweigeminute. (rr)
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