Karin Keller-Sutter: «Ich hatte nie im Leben so eine starke körperliche Empfindung wie in Bethlehem»

Bundesrätin Karin Keller-Sutter hat 2015 die Geburtskirche in Bethlehem besucht. Für die Katholikin war das ein eindrückliches Erlebnis: «Es hat mich durchgeschüttelt und berührt mich jetzt wieder.»

«Apropos emotionale Kraft der Weihnachtsbotschaft, ich habe heute Morgen dieses Foto gesucht. Wenn ich es sehe, bekomme ich immer noch Hühnerhaut. Ich hatte nie im Leben so eine starke körperliche Empfindung wie in Bethlehem, als ich mit meiner Hand die Stelle berührte, wo Jesus in der Krippe geboren wurde. Es hat mich durchgeschüttelt und berührt mich jetzt wieder.

Später war ich auch noch in der Grabeskirche in Jerusalem. Auch das war eindrücklich (…) Ich bin ein sehr rationaler Mensch, aber was ich in Bethlehem erlebt habe, kann ich kaum in Worte fassen. Allerdings hatte ich auch in der Grabeskirche eine eindrückliche Begegnung. Ein deutscher Priester, der uns begleitete, sagte mir: «Sie haben unten in der Grabstätte nicht viel Zeit. Legen Sie einfach Ihr Herz auf sein Grab.» Von Bethlehem bis Jerusalem schliesst sich der Kreislauf von Jesu Leben und Botschaft.»

Bundesrätin Karin Keller-Suter berichtet im Gespräch mit dem St. Galler Bischof Markus Büchel über einen eindrücklichen Besuch der Geburtskirche in Bethlehem. Das Interview ist in der «Schweizer Illustrierten» erschienen. (rr)


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