Der Papst hat seinen Namensgeber, den heiligen Franziskus von Assisi, gelobt. Er sei ein Mann, der in Jesus Christus verliebt ist und sich nicht scheut, sich zum Narren zu machen, um ihm nachzufolgen.
«Als ich mich entschied, mich Franziskus zu nennen, wusste ich, dass ich mich auf einen Heiligen bezog, der so populär ist, aber auch so missverstanden wird», so das Kirchenoberhaupt bei einem Treffen mit Franziskanerinnen und Franziskanern am Montag im Vatikan. Die Anwesenden kümmern sich um die Ausrichtung der Jubiläumsfeierlichkeiten rund um den 800. Todestag des Heiligen im Jahr 2026.
Franziskus sei Mann des Friedens, der Armut, ein Mann, der die Schöpfung liebt, so der Papst. Zugleich sei er aber auch ein Mann, der in Jesus Christus verliebt ist und sich nicht scheut, sich zum Narren zu machen, um ihm nachzufolgen. Er habe in Nachahmung des armen Christus und in Liebe zu den Armen in untrennbarer Weise gelebt, «die zwei Seiten derselben Medaille».
Auch nach acht Jahrhunderten bleibe der heilige Franziskus ein Geheimnis. Es sei kein Zufall, dass «sein Grab im Laufe der Zeit zum Magneten, zum pulsierenden Herzen von Assisi geworden ist: ein untrügliches Zeichen für die Anwesenheit desjenigen, dessen ‘bewundernswertes Leben besser in der Herrlichkeit des Himmels besungen werden würde'».
Diejenigen, die ihm folgen, müssten lernen, «sowohl zu gehen als auch stehen zu bleiben: stehen bleiben im Gebet, und dann vorwärts zu gehen, im Zeugnis von Christus». Abschliessend forderte das Kirchenoberhaupt die Franziskaner auf, «das lang erwartete franziskanische Jubiläum in vollen Zügen zu geniessen». (cic)
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