«Mein Knie hat gezittert»: Ines Schaberger berichtet über ihr erstes «Wort zum Sonntag»

Primetime mit Ines Schaberger (29): Die St. Galler Theologin hatte am Samstag ihre «Wort zum Sonntag»-Premiere. Im kath.ch-Video spricht sie übers Lampenfieber, die neue Verantwortung – und wie sie über Instagram Vorschläge entgegennimmt.

«Hallo miteinander, ich bin Ines Schaberger, eine der neuen «Wort zum Sonntag»-Sprecher*innen. In den nächsten zwei Jahren werdet ihr mich öfter bei SRF sehen. 

Heute nehme ich euch mit hinter die Kulissen. Ich bin einigermassen nervös vor meiner ersten «Wort zum Sonntag»-Sendung. Kommt’s mit!

Dass ich «Wort zum Sonntag»-Sprecherin sein darf, bedeutet mir sehr viel. Es ist eine riesengrosse Ehre, aber eine Verantwortung, mit der ich gut umgehen möchte. Dass quasi die ganze Schweiz zuschauen wird, stresst mich ein bisserl, aber auch nicht mehr, als wenn ich am Sonntag predigen muss in der Kirche.

«In meinem ersten ‘Wort zum Sonntag’ geht’s um den Sprung ins kalte Wasser.»

Als angekündigt worden ist, dass ich das «Wort zum Sonntag» sprechen darf, haben sich ganz viele Leute mit mir gefreut. Und vor allem mitgefreut haben sich verschiedene Frauen, die im kirchlichen Dienst stehen, und mir gratuliert haben. Das hat mich sehr gefreut. 

In meinem ersten «Wort zum Sonntag» geht’s um den Sprung ins kalte Wasser. Weil ja dieses erste «Wort zum Sonntag» für mich ja auch wie ein Sprung ins kalte Wasser ist. Ich werde mich auf jeden Fall vom Zeitgeschehen inspirieren lassen. Ausserdem habe ich auf Instagram eine Umfrage gestartet, wo Leute mir ihre Themenvorschläge geben können. Also ich werde auf jeden Fall einbringen und einarbeiten, was Leute mir schicken an Vorschlägen. 

«Ich war dann schon aufgeregt.»

Eine Sache weiss ich schon ganz sicher, dass ich darüber sprechen werde – und zwar zum Weltflüchtlingstag. Da habe ich geschaut, dass ich mich an diesem Wochenende einteilen lasse.

Als es begonnen hat, war ich doch nervös. Mein Knie hat gezittert und ich weiss nicht, ob man es an meiner Stimme merkt: Ich war dann schon aufgeregt. Aber das ist bald verflogen und ich bin wirklich froh, dass es so gut geklappt hat. Ich fühle mich jetzt sehr froh und sehr erleichtert – und glücklich.»

Ines Schaberger (29) ist Geschäftsführerin des Jubiläums «175 Jahre Bistum St. Gallen», leitet den Kirchen-Podcast «fadegrad» und absolviert ihre Berufseinführung als Seelsorgerin in Gossau SG.

Sie ist in Hafnerbach aufgewachsen: «Das liegt zwischen Melk und St. Pölten», sagt Ines Schaberger. Während eines Austausch-Semesters der Uni Freiburg i.Ü. lernte sie ihren heutigen Mann kennen, René Schaberger – und kam so in die Schweiz.

Am 22. Oktober war Ines Schaberger zum ersten Mal als «Wort zum Sonntag»-Sprecherin im Schweizer Fernsehen zu sehen.


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