«Die Sachbeschädigung an einem Gotteshaus und in der Umgebung verurteile ich in aller Schärfe. Jede Form von Beschädigung ist auch eine Form von Gewalt und deshalb nicht akzeptabel. In unserem Land steht allen das Recht zu, ihre Meinung frei zu äussern, auch Gläubigen, für die Abtreibung keine Option darstellt. Von Gegnern dieser Position fordere ich die Toleranz ein, die sie für sich auch in Anspruch nehmen.»
Der Zürcher Generalvikar Luis Varandas verurteilt die Schmierereien an der Kirche Herz-Jesu in Oerlikon.
Unbekannte haben die Zahl «666» – die Chiffre für den Antichristen – vor die Kirche Herz-Jesu gesprüht. In roten Lettern prangt auch das Wort «burn» an der Kirchenwand, «brennen». Bei der Täterschaft handelt es sich wahrscheinlich um Kritikerinnen und Kritiker des «Marsch fürs Läbe», der am Samstag in Zürich-Oerlikon stattgefunden hat. (rr)
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