«Es geht ums Zelebrieren. Beim Eurovision Song Contest haben alle Sängerinnen und Sänger drei Minuten. Alles ist genau einstudiert: Wo steht man, wohin muss man schauen, welche Schritte geht man? Auch die Liturgie hat eine Choreographie. Früher hatten wir mehr Glitzer: Wenn der Abt Gottesdienst gefeiert hat, trug er Pontifikalpantoffel.»
Der Abt von Engelberg, Christian Meyer, outet sich im SRF-Fernsehen als Fan des Eurovision Song Contest. Am Samstagabend wird er vor dem Fernseher sitzen und mitfiebern – allerdings alleine und nicht in der Klostergemeinschaft. Einen Favoriten hat er dieses Jahr noch nicht: «Die Lieder klingen ähnlich wie das Siegerlied vom letzten Jahr.» (rr)
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