Öffnungszeiten Sekretariat
Di 08.30-11.30
    13.30-17.30
Mi 08.30-11.30
Do08.30-11.30
übrige Zeiten: bitte Telefonbeantworter benutzen

Herzlich willkommen

Herzlich willkommen

Liebe Besucherinnen, liebe Besucher

Wir begrüssen Sie auf der Webseite unserer Antoniuspfarrei Kleindöttingen.

Das Pfarrei-Logo zeigt: unsere Pfarrei besteht aus vielen einzelnen Mosaiksteinchen. Dort, wo sie aufeinander treffen, entsteht  Kontakt, Begegnung,  Austausch, auch Neues.
Sie sind eingeladen, sich ein Bild von der Vielfalt unseres Pfarreilebens zu machen.

 Informationen über die katholische Kirche in der Schweiz finden Sie auf dem Portal http://www.kath.ch/

Gottesdienste und die nächsten Anlässe

Die aktuelle Pfarreiseite Kleindöttingen in Horizonte oder die zukünftige Ausgabe

oder auf der Website von Horizonte Aargau 

 

Dienstag 21.02.2017, 20:00 Frauenbund 46. Generalversammlung
Dienstag 21.02.2017, 20:00 Generalversammlung Frauenbund
Freitag 24.02.2017, 16:35 Frauenfasnacht Motto: lebe - und sei wild!
Mittwoch 01.03.2017, 19:00 Gottesdienst am Aschermittwoch
Mittwoch 01.03.2017, 19:00 Aschermittwoch - Gottesdienst mit Ascheausteilung

https://qp2.quickpage.ch/data/114/galleries/2028/_113558_5077e3c9cf71049704542839784bacbc.jpg

   

  Lobo "Jetzt anmelden für Ta...

"Sing mit!"-Projektchor Kar...

 

Können Sie sich noch erinnern...?

ARCHIV-IconIn unserem Archiv finden Sie zahlreiche Berichte, Fotos und Dokumente vergangener Anlässe (z.B. Reisen, Lager, Konzerte u.v.m.)

Zimbabwe Reise 2017

Offene Türen und Herzen in Zimbabwe erlebt

Anfang Februar besuchte eine siebenköpfige Delegation der Antoniuspfarrei Kleindöttingen Zimbabwe im südlichen Afrika.

Ziel der Reise war das Midlands Children Home Rosedale in Gweru. Dieses Kinderheim wird seit vielen Jahren von der Pfarrei und von der Römisch-Katholischen Kirche im Aargau unterstützt. Über einhundert Jahrespatenschaften aus der Pfarrei, der näheren und weiteren Umgebung sowie viele weitere Spenden ermöglichen den Betrieb des Heimes für sechzig Mädchen und Knaben von ein bis achtzehn Jahren. Die Begegnungen mit den Verantwortlichen des Heims und deren Partnern von Staat und Kirche dienten dem Austausch über die aktuellen Sorgen, Nöte und Chancen sowie der Vernetzung.

Das satt gefüllte Reiseprogramm enthielt ausserdem Besuche weiterer kirchlicher und staatlicher Einrichtungen sowie ein Empfang beim Bischof von Gweru. All dies half, Quervergleiche und Zusammenhänge herzustellen. Eines der grössten Probleme in Zimbabwe ist die riesige Armut der Bevölkerung, hervorgerufen durch eine Arbeitslosigkeit von mehr als 90%. Die weitreichende Korruption im Staat stellt ein schier unüberwindbares Problem dar. Bargeld ist Mangelware. Die einheimische Währung wurde vor neun Jahren abgeschafft und durch US-Dollars ersetzt. Zurzeit sind Bondnotes, eine Parallelwährung, die nur im Land gültig ist, im Umlauf. Ausländische Investoren sehen kaum Anreize für Investitionen in dieses Land. Unzählige Firmen sind inzwischen geschlossen worden, Alternativen sind keine in Sicht. In Zimbabwe herrscht Schulpflicht. Das englische Bildungssystem gewährleistet eine solide Grundausbildung. Die Bezahlung der Schulgelder aber stellt für Familien wie Heimbetreiber eine grosse Herausforderung dar.

Zimbabwe, der ehemalige Brotkorb Afrikas, ist zu einem Armenhaus geworden. Grosse Hoffnungen auf Veränderungen werden in die nächsten Präsidentschaftswahlen im Jahr 2018 gesetzt. Wohl denen, die genug eigenen Boden für die Selbstversorgung haben und Unterstützung aus dem Ausland bekommen.

Durch die regelmässigen Kontakte mit der Heimleiterin Lenzeni Kamwendo ist die Antoniuspfarrei sehr gut im Bild über das Kinderheim Rosedale und das dazugehörige Durchgangsheim Pamusha mit Grossgärtnerei. Die Eindrücke bestätigten sich bei den drei Besuchen während der Reise. Beide Heime sind in sehr gutem Zustand. Die sechzig Heimkinder machen einen äusserst glücklichen und zufriedenen Eindruck. Sie werden von sechs Hausmüttern professionell und rund um die Uhr betreut. Sie besuchen den Kindergarten bzw. die Schulen in der Stadt Gweru. Aufgabenhilfe und medizinische Grundversorgung sind gewährleistet. Die Kinder helfen, je nach Möglichkeit, bei den Alltagsverrichtungen in Heim und Garten mit. Sie wohnen in Drei- oder Vierbettzimmern. Die Einrichtungen sind sehr einfach aber zweckmässig und intakt. Die Kinder sind über die St. Theresa Pfarrei von Gweru in die christliche Gemeinschaft eingebunden. Je nach Vorlieben wirken sie als Ministrantinnen und Ministranten oder im Gospel-Kinderchor mit. Sie können kirchliche Freizeitangebote besuchen. So haben sie auch ausserhalb der Schule Kontakt zu anderen Kindern und Jugendlichen.

Während ihrer Reise wurde die Delegation aus Kleindöttingen überall mit offenen Türen und Herzen empfangen. Grosse Gastfreundschaft und Fröhlichkeit, Lachen, Singen und Tanzen führten weiss und schwarz zusammen. Getreu dem Motto auf dem Willkommensplakat für die Reisegruppe an der Hauswand von Rosedale:  „Gemeinschaften bilden, Kontinente zusammenführen – zusammen als eines.“

Von: Claudia Rüegsegger

Datum: 09.02.2017