Sakraltanz, auch meditativer Tanz oder religiöser Kreistanz genannt ist ein Erfahrungsweg, ein Erfahrungsraum für mich, für mich mit anderen, für mich und Gott.

Bereits im Alten Testament erfahren wir, dass getanzt wurde vor Gott. Miriam, die Schwester Mose, schlug die Pauke tanzte mit den Frauen Reigentänze, als das Volk durch Gottes Hilfe den Ägyptern entkommen war. König David tanzte vor der ruhenden Bundeslade, die die Anwesenheit Gottes bedeutete. Im jüdischen Feiern und Leben hat bis heute der Tanz in der Gemeinschaft zum Lob Gottes einen festen Platz.

Auch für die alten Kirchenväter war klar, dass im Himmel getanzt wird und dass das sich auf Erden zu spiegeln habe. Hippolyt sieht in Christus einen Vortänzer, für Klemens von Alexandrien beflügelt der Tanz, der das Gebet begleitet, die Seele in ihrem Aufstieg zum Himmel.

Heute kehren wir wieder zu den Ursprüngen zurück.

Es gibt viele Formen des religiösen Tanzes. Bei uns in der Pfarrei wird er in der Regel als Kreistanz um eine Mitte zu Kirchliedern oder religiösen Kompositionen  getanzt. Gebärden des Bittens, Lobens, Dankens unterstützen die Schritte. Meistens sind es einfache Schrittfolgen, die nicht vom Inhalt ablenken sollen. Ich bin zu Fuss unterwegs zu mir selbst. Der Augenblick - das JETZT -  gewinnt an Stärke und kann in mir Türen öffnen, die alleine über das Hören, lesen und Nachdenken sich nicht öffneten.  Das Tanzen spricht mehr als meinen Intellekt an, meinen Körper, meine Seele, meine eigene Mitte.

 

SAKRALTANZ

 

 

Offenheit für andere und für Gott
Mut zum ersten Schritt
Mut andere Menschen an der Hand zu fassen

Eine christliche Grundeinstellung, keine bestimmte Kirchenzugehörigkeit, aber ein Hoffen, Glauben, Vertrauen auf Jesus.

Flache Schuhe /Laufsocken/blosse Füsse
Die Fähigkeit rechts und links zu unterscheiden ohne sehr langes Überlegen ist hilfreich, aber nicht unbedingt notwendig.

Deutsche Sprachkenntnisse, da die Tänze auf deutsch angeleitet werden, sind vorteilhaft, aber vieles lässt sich auch abgucken.


Und wenn ich mich Gelenke oder Muskeln oder Nerven bei einem Tanz im Stich lassen? - Jeder Tanz lässt sich vereinfachen und damit Gelenke schonen und entlasten. Ausserdem gibt es Pausen und Stühle.

Und hinterher bleibt die Gemeinschaft noch ein wenig bei einem kleinen Imbiss bestehen...

Publiziert werden die Sakraltanzanlässe im Forum, in Aushängen, auf der homepage. Wer schon einmal mitgetanzt hat oder Interesse äussert an den Anlässen, erhält Flyer per Mail oder mit der Post zugeschickt.

Da es für einen Kreis acht Personen braucht, müssen bis zum Anmeldeschluss so viele zusammensein, damit der Anlass durchgeführt wird. Alle, die sich später anmelden oder auch spontan kommen, sind herzlich willkommen.

Ein Eintritt wird nicht verlangt, aber eine Spende um die 5.- Franken ist willkommen.

 

 

WAS BRAUCHT ES

 

 

KONTAKT Franzi Hüsgen, Tanzleiterin TGG (Tanz-Gebärde-Gebet)
Katholisches Pfarramt: 044-850 55 60
     

JAHRESPROGRAMM

 

18.00 Uhr im Katholischen Pfarreizentrum Niederhasli
Dorfstrasse 25a, 8155 Niederhasli


Alle Tänze werden angeleitet, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Fr. 5.-/ Leitung: Franzi Hüsgen


Anmeldung jeweils im Pfarramt (044 850 55 60/ Anrufbeantworter
oder bei Franzi Hüsgen.

 

SAKRALTANZ
CHRISTOPHORUSTANZEN


Nächste Veranstaltungen 2017

WEIHNACHTSTANZEN
17. Dezember 2017

18.00 Uhr im Pfarreizentrum Niederhasli

Leitung: Franzi Hüsgen, Pfarreizentrum Niederhasli
Unkostenbeitrag Fr. 5.- erbeten.
Anmeldung bis 12. September: 044-850 55 60 (Pfarramt) oder franzi.huesgen@kath.ch


 

 


 

Ausschreibung

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