Seit 1691 ist der 1. Januar auch bei Christen Neujahr

Silvester ist nach einem Papst benannt, der an diesem Tag im Jahr 335 starb. Erst seit 1691 feiern Katholiken den 1. Januar als Beginn des neuen Jahres, weil der damalige Papst dies so festlegte.
Feuerwerk | © Sylvia Stam

Weihnachten

An Weihnachten feiern Christen das Fest der Geburt Jesu. An Heiligabend (24. Dezember), dem Vorabend zum eigentlichen Feiertag, wird vielerorts in Familien gefeiert. Da Weihnachten als Fest der Liebe gilt, beschenkt man sich an diesem Fest.
Krippe Kloster Einsiedeln | © 2016 Jean-Marie Duvoisin

Maria Empfängnis

Am 8. Dezember feiert die römisch-katholische Kirche das «Hochfest der ohne Erbschuld empfangenen Gottesmutter Maria», kurz «Maria Empfängnis». Dabei geht es um den Tag, an welchem Maria im Leib ihrer Mutter Anna empfangen wurde.
Statue der Mutter Gottes in Lourdes | © kath.ch

Stichwort: Allerheiligen und Allerseelen

An Allerheiligen (1. November) und Allerseelen ( 2. November) gedenken Katholiken der Verstorbenen. An beiden Tagen besuchen Familien die Gräber von verstorbenen Angehörigen. Eigentlich ist Allerheiligen der Gedenktag aller bekannten und unbekannten Heiligen, während erst Allerseelen der Totengedenktag ist.
Grabkerze | © pixabay.com CC0

Dank-, Buss- und Bettag

Jeweils am dritten Sonntag im September wird in der Schweiz der Bettag gefeiert. Obschon er da und dort in Frage gestellt wird, zeugen zahlreiche Gebetsanlässe und ökumenische wie interreligiöse Feiern bis heute von der Bedeutung des hohen staatlichen Feiertages.
Bettag
Pauluskirche Luzern | © Sylvia Stam

Weltjugendtag

Heute beginnt im polnischen Krakau der Weltjugendtag. Diese Tage gehen auf eine Initiative von Papst Johannes-Paul II. zurück. Ziel ist es, jungen Menschen die Gelegenheit zu geben, das Geheimnis der Kirche im gemeinschaftlichen Erlebnis von Pilgerfahrt, Gebet, Meditation und Gottesdienst zu entdecken.
Reisegruppe zum Weltjugendtag in Krakau| © 2016 Remo Wiegand

Gotthard – Heiliger und Alpenpass

Heute wird der Gotthard-Basistunnel eröffnet. Der Name des Passes geht auf den Heiligen Godehardus zurück, einen frühmittelalterlichen Bischof aus Hildesheim, der als Heiler verehrt wurde. Prozessionen und Pilgerfahrten zu einer Kapelle auf dem Pass sind bis ins 19. Jahrhundert belegt.

Pfingsten

Pfingsten ist für Christen das Fest des Heiligen Geistes und gilt als Geburtsfest der Kirche. An Pfingsten endet die 50-tägige Osterzeit. Die Bibel versteht den Heiligen Geist als schöpferische Macht allen Lebens. Er ist nach kirchlicher Lehre in die Welt gesandt, um Person, Wort und Werk Jesu Christi lebendig zu erhalten.

Weisser Sonntag

Eine Woche nach Ostern wird in katholischen Gegenden der Weisse Sonntag gefeiert. An diesem Tag sind Kinder im Alter von etwa acht bis zehn Jahren das erste Mal zur Kommunion eingeladen. Dazu tragen sie meist ein weisses Kleid.
Erstkommunikanten | © Georges Scherrer