Katholische Pfarrei

St. Antonius

Alpenstrasse 5

8304 Wallisellen ZH

 

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Festlicher Höhepunkt nach einem 1-jährigen Firmweg

Mit diesem Motto, dass so viel bedeutet wie: Ich würde gerne die Welt verändern wurden am Sonntag, 3. Oktober 18 Jugendliche der Kath. Pfarrei St. Antonius Wallisellen durch den Zürcher Generalvikar Dr. Josef Annen gefirmt. Dieses Motto verpflichtet und die 18jährigen Jugendlichen bezeugten im Gottesdienst, dass der gewählte Leitspruch nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern Programm für ihr Leben als Christinnen und Christen in der Welt von heute darstellt. Auch sie seien manchmal zu bequem um mutig zu handeln, deshalb bräuchten sie Gottes Heiligen Geist.

 Firmung 2015

Firmlinge: Patrizia Bonini, Matthew Bürgin, Lorena Casasola, Simon Egli, Francis Frick, Gianluca Hablützel, Alina Hengartner, Victor Knecht, Dominique Leutenegger, Alessandra Mancosu, Valentina Mion, Jan Niederhauser, Lena Peterlechner, Valeria Pichierri, Annina Siegwart, Seraina Sturzenegger, Marvin Voggenhuber, Franziska Zueck. Seelsorger/Katechetin: Gisela Regenscheit, Oliver Wupper-Schweers, Claudio Cimaschi, Stefan Loppacher, Dr. Josef Annen, Mons. Luis Capilla     (Foto: Heiko Hoffmann)

Unter der Leitung  von Jugendseelsorger Oliver Wupper-Schweers und Katechetin Gisela Regenscheit gingen die 18 Firmanden während den letzten 12 Monaten einen für sie bedeutenden und wichtigen Weg in ihrem Leben. In verschiedenen Etappen haben sie sich bei Begegnungen, Workshops, Glaubensgesprächen, Gottesdiensten und sozialen Engagements mit den Fragen ihres  jungen Lebens auseinandergesetzt und sie mit den Antworten des christlichen Glaubens konfrontiert. Ein besonderer Höhepunkt des Firmweges bildete über Auffahrt die Firmreise in die ewige Stadt Rom, die die Gruppe  förmlich zusammenschweisste.

Firmbild_2015

Firmbild  in der St. Antonius-Kirche:  „Feuer des Heiligen Geistes“ 

 In seiner Predigt ging Generalvikar Annen auf das von den Jugendlichen gestaltete Bild ein und unterstrich es mit den Worten der Hl. Schrift. Mit persönlichen, bekräftigenden und ermutigten Anmerkungen an die Jugendlichen hob er hervor, dass sie mit Hilfe der Urkraft des Heiligen Geistes in der Lage sein werden, ihr Christsein in der Welt zu bezeugen. Der Wunsch der Firmanden, die Welt zu verändern sei möglich, wenn sie sich von der Energie und der Kraft des Hl. Geistes begeistern  und berühren lassen. Zur festlichen Stimmung der Eucharistiefeier trugen die belebenden Gesangseinlagen der 4  Solistinnen und Solisten aus dem Firmkurs bei. Ihre professionelle Performance verdanken die SängerInnen dem Coaching von Sopransängerin Romina Peter. Für die musikalische Leitung  sorgte der Chorleiter Christoph Schönenberger am E-Piano,  begleitet durch  Borut Gracej (Drums) und Christoph Thanhäuser (Bassgitarre). Das sehr persönliche Schlusswort von Firmleiter Oliver Wupper-Schweers unterstrich nochmals die starke und freundschaftliche Bindung, die sich während dem letzten Jahr in der Gruppe gebildet hat. Mit Schwermut liessen die Firmbegleiter ihre Firmanden nun ziehen aber zuversichtlich und überzeugt, dass sie alle ihren Weg in der heutigen Gesellschaft meistern werden. Unter einem ‚Regen‘ von Rosenblättern, die von der Empore auf die jungen Erwachsenen herabrieselten,  verliessen die  Firmanden die Kirche. Die positiven Erfahrungen während des Firmweges, die bestärkenden Worte des Firmspenders und die Besiegelung des Heiligen Geistes sollen die Gefirmten bekräftigen sich mutig auf den weiteren Weg zu begehen und sich immer wieder an den Schönheiten der Schöpfung zu erfreuen. Wir, als Pfarrei und die Eltern  werden den Fragen der jungen Menschen nicht ausweichen und ihnen immer wieder den Dialog anbieten. Sie sind die Generation, die die Gesellschaft von morgen gestaltet.                                        

Giulia Cimaschi