Vaterschaftsurlaub

Vater und Kind
Vater und Kind

Ein zweiwöchiger Vaterschaftsurlaub soll es den Vätern erlauben, die Mütter nach der Geburt zu entlasten. Eine Initiative wollte ursprünglich einen vierwöchigen Urlaub für Väter. Dem haben Bundesrat und Parlament mit einer “Änderungen des Erwerbsersatzgesetzes” den Vorschlag von zwei Wochen entgegengehalten, worauf die Initiative zurückgezogen wurde.

Gegen diesen indirekten Gegenvorschlag wurde das Referendum ergriffen, so dass darüber abgestimmt werden muss. Die Gegnerschaft erachtet diese Regelung als zu teuer.

Frauen erhalten in der Schweiz einen Mutterschaftsurlaub von 14 Wochen; für Väter gibt es bislang keine gesetzliche Regelung. (ms)


Familiensituation

Beiträge auf kath.ch

Pfarrer Maximilian Kroiß mit drei von zwölf Enkeln am Tag ihrer Taufe

Was Priester mit Kindern zur Papizeit sagen

Braucht es zwei Wochen Papizeit? Am 27. September werden auch Väter abstimmen, die in der Kirche arbeiten. kath.ch hat Seelsorger mit Kindern nach ihrer Meinung gefragt – darunter zwei Priester.

Thomas Wallimann

Es darf nicht beim Vaterschaftsurlaub bleiben

Vaterschaftsurlaub? Aber sicher, findet der Ethiker Thomas Wallimann-Sasaki. Wir müssen aber auch mehr darüber nachdenken, was Familien sonst noch stärkt, schreibt er in einem Gastkommentar für kath.ch.

Vater mit Baby

Je nach Landeskirche mehr oder weniger Urlaub für Väter

2, 5, 10 oder gar 20 Arbeitstage Vaterschaftsurlaub: Bei den Landeskirchen der Deutschschweizer Kantone gibt es Unterschiede.


Stellungnahmen

Grosse Zustimmung: 63% sagen Ja zum Vaterschaftsurlaub – Umfrage des gfs-Forschungsinstituts vom 22. August. Medienmitteilung

Schweizerischer Gewerbeverband bekämpft staatlich verordneten Vaterschaftsurlaub. Medienmitteilung

Dachverband Schweizer Männer- und Väterorganisationen männer.ch. Stimmen zum Vaterschaftsurlaub