«Das Gesetz kreiert Probleme, wo vorher keine waren»

Das Genfer Stimmvolk hat knapp Ja gesagt zu einem Gesetz, das die Beziehung zwischen Kirche und Staat, unter Einbezug aller Religionen, neu regelt.

SRF Schweizer Radio und Fernsehen, 12.02.2019

Eine Lichtgestalt

Am Dienstag weihte Polens Staatspräsident Andrzej Duda in Luzern ein Ehrengrab für den polnischen Judenretter Konstanty Rokicki ein.

Tachles, 12.10.2018

Aus dem Nichts ins Nichts

Der Schweizer Regisseur Milo Rau tritt als Intendant im belgischen Gent an und rekonstruiert auf der Bühne den «Genter Altar». Mit seinem Team arbeitet er an einem «Stadttheater der Zukunft».

Tages-Anzeiger, 06.10.2018

Dümmliche Symbolpolitik

Die neue Kreuz-Anordnung der bayrischen Regierung missbraucht das Kreuzund spottet des religionsneutralen Staates. Ein Kommentar von Michael Meier.

Tages-Anzeiger, 01.05.2018

Der freie Wille wird nicht beerdigt

In Schweden soll ein Friedhof ohne religiöse Symbole zur letzten Ruhestätte für jedermann werden. In keinem westlichen Land gibt es so viele Atheisten wie in Schweden. In Borlänge wird nun der erste nicht religiöse Friedhof eröffnet – mit dem Segen der Schwedischen Kirche.

Neue Zürcher Zeitung, 28.12.2016

Nein, der Stadtrat will nicht alle christlichen Symbole eliminieren

Ein Ex-Gemeinderat der CVP warf dem Stadtrat eine anti abendländische Haltung vor. Jetzt ist dessen Antwort da: Sie ist nüchtern-emotionslos.

Der Landbote, 01.12.2016

Braucht es Gipfelkreuze?

Ein Gespenst geht um in den Alpen: der Kreuzhacker. Ende August hat er zugeschlagen, mit Axt und Säge, und zwar auf dem Schafreuter, einem Zweitausender an der Grenze zwischen Bayern und Tirol. Allerdings hielt die Eichenkonstruktion dem Hackangriff stand – im Gegensatz zu zwei anderen Gipfelzeichen der Gegend. Die Behörden sind ratlos, man bittet um Sachdienliches. Emil Zopfi im Outdoor-Blog.

Tages-Anzeiger, 21.09.2016

Er sticht Religion in die Haut

Israel Pilger bringen aus Bethlehem gerne Rosenkränze oder Krippenfiguren zur Erinnerung mit nach Hause. Walid Ajasch sorgt dafür, dass die Pilger ihre Reise ganz sicher nicht vergessen. Walid Ajasch, der 39-jährige Palästinenser mit modischer Pilotenbrille und kurz getrimmtem Bart, hat sich als Tätowierer auf christliche Bildthemen und Bibelverse spezialisiert. Sein Katalog bietet rund hundert Motive an: von einfachen bis aufwendigen Kreuzen über Christusporträts bis zur verschleierten Jungfrau Maria.

Luzerner Zeitung, 02.07.2016

Kreuzdebatte soll auf nationale Bühne

Kirche Der Kreuzstreit in der Stadt Luzern ist soeben abgeklungen. Nun will eine Vereinigung auf nationaler Ebene dafür sorgen, dass Kreuze in der Öffentlichkeit erhalten bleiben. Der Luzerner Stadtrat sowie die Mehrheit des Stadtparlaments wollten die Einsegnungs- und Abdankungshallen im Friedhof Friedental «konfessionsneu­tral» gestalten. Kreuze sowie christliche Wandmalereien sollten aus den Räumen verbannt beziehungsweise hinter einer Gipswand versteckt werden. Es folgte ein Sturm der Entrüstung. Die CVP lancierte ein Referendum mit dem Ziel, dass christliche Symbole explizit im Friedhofsreglement erwähnt werden. Sogar die muslimische Gemeinde teilte öffentlich mit, dass sie mit den christlichen Symbolen keine Probleme habe.

Luzerner Zeitung, 21.05.2016

Offensive für Kreuze in der Öffentlichkeit

Religion Christliche Symbole sollen öffentlich sichtbar bleiben. Dafür sammelt ein Verein Unterschriften – mit dem Segen der Kirche. Der Neue Rütlibund – ein christlich-konservativer Verein mit Sitz in Zug – will auf nationaler Ebene eine Diskussion über christliche Symbole im öffentlichen Raum lancieren. «Wir sind ein christlich geprägtes Land, und das soll erkennbar bleiben», sagt Pirmin Müller, der Präsident des Neuen Rütlibunds und Luzerner SVP-Kantonsrat. Der öffentliche Raum gehöre nicht dem Staat oder einem Gericht, sondern der Gesellschaft.

Luzerner Zeitung, 21.05.2016

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Katholisches Medienzentrum