Synagogen rüsten auf – und Zürich soll zahlen

Jüdische Gemeinden installieren teils modernste Sicherheitstechnik. Nun wächst der politische Druck auf die Stadt, sich an den Kosten zu beteiligen.

Tages-Anzeiger, 23.04.2019

Schweizer NGOs lancieren Aufruf zur Rettung des INF

Medienmitteilung: Gestern haben 20 friedens-, sicherheitspolitisch und für die Wahrung der Menschenrechte engagierte Akteure der Schweizer Zivilgesellschaft einen Aufruf an Bundesrat Ignazio Cassis gerichtet, damit sich dieser öffentlich und dezidiert für den Erhalt des INF-Vertrags ausspricht und einen Prozess zur Stärkung der regelbasierten, multilateralen nuklearen Abrüstung lanciert.

GSoA, 22.04.2019

Jungpartei will Kirchensteuer abschaffen

Auf der Steuerrechnung befindet sich auch ein Betrag für die Kirchensteuer. Als Privatperson kann man aus der Kirche austreten und muss keine Kirchensteuer bezahlen. Juristische Personen aber – also Firmen – bezahlen in den meisten Kantonen Kirchensteuern, ob sie wollen oder nicht. Dieses Thema wird nun von den Jungfreisinnigen im Kanton Glarus aufgegriffen: Sie wollen, dass juristische Personen im Kanton Glarus von der Kirchensteuer befreit werden.

SRF Schweizer Radio und Fernsehen, 21.04.2019

«Kirche macht viele Eigentore»

Zum letzten Mal feiert Stadtpfarrer Roman Giger Ostern in Wil. Im grossen hallowil.ch-Videointerview wählt der gebürtige St. Galler Oberländer deutliche Worte. Den Pflicht-Zölibat findet er nicht mehr zeitgemäss und Frauen müssten aus seiner Sicht auch geweiht werden können.

hallowil.ch, 19.04.2019

Staatsakt für Landesfähnrich Martin Bürki

Für den am vergangenen Dienstag vor einer Woche bei der Arbeit zu Hause verstorbenen Oberegger Martin Bürki-Mösli fand heute Vormittag ein Staatsakt in der Pfarrkirche St.Mauritius Appenzell statt. Es war der erste Anlass im frisch renovierten Gotteshaus.

Appenzeller Volksfreund, 19.04.2019

Darfs ein bisschen weniger sein?

Der Kanton Bern stimmt über eine Senkung der Sozialhilfe ab. Wie viel Geld ein reiches Land seinen Ärmsten geben soll, ist keine einfache Frage – und hat Folgen für die ganze Schweiz. Wir erklären.

Republik, 19.04.2019

Gott und die Welt neu sehen lernen

Um die Jahrtausendwende hat die Weltgesundheitsorganisation ihre Definition eines ganzheitlichen Menschenbilds im Gesundheitsbereich um eine vierte Dimension erweitert. So haben Patient*innen nebst körperlichen, psychologischen und sozialen Nöten auch spirituelle Bedürfnisse. Medizin, Pflege, Sozialarbeit, Psychotherapie und Theologie setzen sich seither mit der Frage auseinander, wie Menschen in Krisensituationen mit Spiritual Care sinnvoll und hilfreich unterstützt werden können.

Pfarrblatt Bern, 18.04.2019

Sterbehilfe als individuelle Freiheit

WALLIS | Die Kommission für Gesundheit, Sozialwesen und Integration (GSI) des Grossen Rates hat ihre Arbeiten im Zusammenhang mit der Revision des Gesundheitsgesetzes abgeschlossen. Beim Grossteil der Bestimmungen hat sie die Vorschläge der Regierung unterstützt.

Walliser Bote, 18.04.2019

Tagesposting: Politisieren mit dem Jesus-Stempel?

Regelmäßig wird seitens von Politikern oder Gruppierungen wie den «Freidenkern» die Forderung laut, die Kirche solle sich nicht in die Politik einmischen und uns nicht im Namen Gottes vorschreiben, wie wir leben sollen oder für welche Partei wir uns zu entscheiden haben. Mit dieser Forderung bin ich einverstanden, wenn damit die Institution Kirche und ihre Repräsentanten gemeint sind: Priester, Bischöfe, Päpste. Diese dürfen ihr Amt nicht zur politischen Bevormundung der Menschen missbrauchen, so hat es in der katholischen Kirche bereits das Zweite Vatikanische Konzil (1962–1965) festgelegt. Von Giuseppe Gracia.

Tagespost, 18.04.2019

Zur Churer Bischofswahl aus staatlicher Sicht

Nach Ostern wird das Domkapitel des Bistums Chur einen Nachfolger für Bischof Vitus Huonder wählen.Wer auch immer Bischof wird: Man wird erwarten dürfen, dass er das geltende verfassungsrechtliche Verhältnis von Kirche und Staat respektiert.

Neue Zürcher Zeitung, 17.04.2019

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Katholisches Medienzentrum